Lintforter Tafel kann bleiben

„Ich bin stolz darauf, dass in meinem Haus die Diakonie ist“, betont Salid Dugalic (r.), neuer Besitzer des Gebäudes an der Konradstraße, Ecke Friedrich-Heinrich-Allee. Der schwarze Diamant bleibt – und damit auch der Standort der Lintforter Tafel samt Tafelcafé und einiger Wohnungen für Menschen, die von der Diakonie betreut werden. „Jeder kann einmal in Not geraten“, erklärt der Vermieter. „Ich finde es gut, dass es so etwas gibt.“ „Es war ungewiss, ob wir bleiben können, denn es ist nicht ungewöhnlich, dass nach Wohneigentumswechseln Veränderungen bis hin zu Kündigungen oder Luxussanierungen anstehen. Aber der neue Hauseigentümer und seine Familie haben eine deutlich spürbare soziale Ader“, freut sich Ingo Fritsch, Leiter der Lintforter Dienststelle der Grafschafter Diakonie.

Alle Wohnungen sollen jetzt renoviert und die alten Nachtspeicheröfen durch neuere Heizungen ersetzt werden. „Die dadurch zustande kommenden Mietsteigerungen sind moderat“, ist Fritsch beruhigt. Sorgen bereitet etwas anderes: „Es werden weiterhin Spenden benötigt, um den Tafelbetrieb mit steigenden Energie- und Unterhaltskostenkosten aufrecht zu halten.“ Info: 02842/ 928 420.