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Links von uns ist nur noch die Zechenmauer

19.01.2009 | 20:07 Uhr

PARTEIEN. Wolfgang Roth will seine Zurückhaltung gegenüber den Taten der schwarz-gelben Koalition in Düsseldorf aufgeben.

KAMP-LINTFORT. Dass 2009 angesichts der bevorstehenden Wahlen ein wichtiges Jahr sei, das betonte Wolfgang Roth beim "Nominierungsparteitag" der Lintforter SPD. Verständnis zeigte der Ortsvereinsvorsitzende dafür, dass die CDU ihren Bürgermeisterkandidaten sehr früh festgelegt habe. Schließlich habe sie auch beträchtlichen Aufwand dem Bürger verständlich zu machen, warum ein fähiger und beliebter Bürgermeister "durch einen Metzgermeister, der in Rente ist, ersetzt werden soll".

Die SPD habe keine Angst vor Siegfried Schrempf oder den Linken. Lacher erntete Roth mit der Feststellung, dass links von der SPD nur noch die Zechenmauer sei. "Unsere Kriegskasse ist voll, und die Kandidaten sind motiviert."

"Wahlkreis wird unter Wert repräsentiert"

96 Stimmkarten waren gültig bei der Wahl der Direktkandidaten. Hier die Kandidaten in der Reihenfolge der Wahlbezirke mit den jeweiligen Stimmergebnissen: Harry Becker (95), Ulrike Plitt (87), Rene Schneider (92), Christa Schmeißer (85), Ralf Borkenhäuser (89), Friedhelm Vogt (87), Michael Schoenfeld (86), Kurt Washeim (82), Dirk Busian (86), Heinz Günter Platen (83), Monika Hellberg (87), Erich Beer (89), Jürgen Preuß (87), Christine Utermöhlen (88), Wilfried Klein (87), Uwe Schubert (87), Jürgen Neervort (89), Barbara Drese (87), Dr. Norbert Thiele (89), Heinz Günter Schmitz (88), Andreas Wellesen (90) und Wolfgang Roth (93).

Auf den vorderen Plätzen der Reserveliste stehen Wolfgang Roth, Fraktionsvorsitzender Heinz Günter Schmitz, Wilfried Klein, Rene Schneider, Uwe Schubert, Jürgen Preuß und Ulrike Plitt.

Im Vorgriff auf seine - im Juni bei einer Wahlkreiskonferenz zu bestätigende - Nominierung als Kandidat für die Landtagswahl bemerkte Roth, dass NRW zurzeit unter Wert regiert und der hiesige Wahlkreis unter Wert repräsentiert werde. Der Ortsvereinsvorsitzende versprach, seine Zurückhaltung gegenüber den Taten der schwarz-gelben Landesregierung aufzugeben.

Ministerpräsident Rüttgers warf er vor, links zu blinken und rechts abzubiegen. Er erinnerte an Einsparungen bei Krankenhausinvestitionen, der Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten und den Regionalstellen "Frau und Beruf". Nicht zuletzt äußerte er den Verdacht, dass die Koalition den Tod des Steinkohlebergbaus einläute, um die Atomenergie wieder salonfähig zu machen. (erp.)

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Kommentare
20.01.2009
14:57
Links von uns ist nur noch die Zechenmauer
von Interessierter32 | #5

Die SPD stellt sich ihrer Verantwortung, auch oder gerade in schwierigen Zeiten! Wie erst man Kritik aus den Reihen von erfahrenen Desateuren, wie den Herren Gysi und Lafontaine, nehmen muss/darf, ist Ansichtssache......

20.01.2009
11:57
Links von uns ist nur noch die Zechenmauer
von Voldemort | #4

Schuster bleib bei deinen Leisten, scheint das Motto zu sein. Oder was würde der geneigte Zuschauer wohl sagen, wenn Herr Landscheidt eine Metzgerei eröffnete? ;-)

20.01.2009
10:06
Links von uns ist nur noch die Zechenmauer
von svengottwald | #3

Was hat die SPD am Beruf des Metzgermeisters auszusetzen?

Ist daran etwas anrüchiges? Bitte mal Erklärung, warum hier ein Berufszweig verunglimpft werden soll...

20.01.2009
08:25
Links von uns ist nur noch die Zechenmauer
von Voldemort | #2

In der Tat sind der Wahlkreis und insbesondere Kamp-Lintfort im Landtag schlecht vertreten. Frau Fasse kommt aus Rheinberg - und nur selten darüber hinaus!

Eben mehr Fasse als Klasse! ;-)

19.01.2009
23:40
Links von uns ist nur noch die Zechenmauer
von Gabriele Kaenders | #1

Gut dass DIE LINKE. keine Kriegskasse braucht - wir sind die Friedenspartei. Iim Gegensatz zur SPD, die sich nach Schroeder immer weiter in alle möglichen bewaffneten Konflikte hat reinziehen lassen.

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