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Kultur

Linke: Michalke provoziert den Bruch

26.02.2010 | 06:20 Uhr

Moers. Die Linke kritisiert den künstlerischen Leiter des Moers-Festivals, Reiner Michalke. In einer Pressemitteilung wirft ihm Fraktionschefin Gabriele Kaenders (Foto) vor, den Bruch mit der Festival GmbH zu provozieren.

Reiner Michalke

Michalkes angeblich kompromisslose Forderung nach einem Vertrag bis 2014 signalisiere das Gegenteil von Bereitschaft zur Einigung. „Wer bei der Moerser Haushaltslage so maßlos ist wie Michalke, hat sein Blatt schneller überreizt als er glaubt”, schreibt Kaenders. Signifikante Einsparungen seien generell überall möglich – „auch beim Gehalt eines neuen Festivalleiters”. Michalke müsse klar gewesen sein, dass er keinen Vier-Jahres-Vertrag bekommen könne, so lange der städtische Haushalt nicht verabschiedet ist: „Alles andere wäre den Moersern gegenüber verantwortungslos.” Zudem habe der Kämmerer ihn davor gewarnt, langfristige Bindungen, etwa in Form von Verträgen, einzugehen. Offenbar legt Kaenders wenig Wert auf Michalkes weitere Anwesenheit in Moers. Falls der künstlerische Leiter ein anderes Angebot habe, möge er es annehmen, so Kaenders: „Für die Verwirklichung seiner Ziele an neuer Stelle wünschen wir ihm viel Erfolg und Glück.”

Thomas Wittenschläger

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Kommentare
28.02.2010
13:25
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von himmelreich | #10

...wenn man inhaltlich nichts zu bieten hat, greift man personen an . armselig! hautpsache mitquaken! seelig die armen im geiste...

28.02.2010
09:42
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von koloniejunge | #9

Dem Vorschreiber kann sich der Koloniejunge nur anschliessen .
Zumal Sie Gabrielle da ja Äusserts Herzzzlich Willkommen sind
Genau so willkommen (Diese Weisheiten stehen ja hier in den Kommentaren )wie in Ihrer Nachbarschaft .
Und Sie Gabrielle geben anderen Ratschlaege !!!

28.02.2010
09:04
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

26.02.2010
23:00
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von Gabriele Kaenders | #7

Den nicht so ganz viel Wissenden empfehle ich wikipedia. Dort kann man in einfacher Sprache nachlesen, worin sich Kommunismus und Sozialismus unterscheiden.
Und laut Presse und Verwaltung haben demnächst ja einige Rathausmitarbeiter, nämlich die aus den Zweigstellen der Bücherei, gaaaanz viel Zeit unsere Anträge zu bearbeiten. Aber diese können dann in schöne neue Papierkörbe in einem 150 Milllionen Rathaus versenkt werden. Ich habe übrigens nicht geschrieben, Ich hätte ein interessantens Angebot!
Das war Herr Michalke. Aber Sie unterstützen das Moers Festival und das STM bestimmt mit Ihren ständigen Besuchen und dem Kauf der Eintrittskarten. Weiter so - Wissen ist macht aber nix wissen macht nix.

26.02.2010
22:59
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von gegendummeLemminge | #6

Einige Ratsmiglieder SPENDEN diese Karten allerdings an soziale Einrichtungen.

So so ... die Karten bekamen sie geschenkt, bezahlt wurde das Festival zu einem großen Teil vom Steuerzahler ... aber die Damen und Herren Politiker spielten sich als große Gönner auf.

Irgendwie typisch. Dicke Diäten kassieren aber vom kleinen Michel immer mehr verlangen.

26.02.2010
22:41
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von Gabriele Kaenders | #5

an sokrates: Nein, die Moerser Politiker bekamen zumindest im letzten Jahr für den Sonntag Freikarten für sich und eine Begleitperson, früher für das ganze Festival. Einige Ratsmiglieder spenden diese Karten allerdings an soziale Einrichtungen.

26.02.2010
22:38
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von Gabriele Kaenders | #4

Lieber Christoph Melzer,
seitdem unter anderem Du die Kultur in Moers privatisiert hast! Entscheidungen in kleinen, geheimen Aufsichtsräten ausserhalb der gewählten Gremien - ich kenne den Brief bis heute nicht und kann mich nur auf die Presse beziehen. Verträge, Absprachen - alles am Bürger vorbei, der aber zahlen darf. Und ich stehe dazu: Erst wenn alle HH-Beratungen auf dem Tisch liegen, dann können auch Verträge zum Jazz-Festival abgeschlossen werden. Wenn der Jugendgerichtshilfe, dem Bollwerk und der Drogenhilfe je 25000 Euro gekürzt werden sollen, kann man nicht der Kultur einen Freibrief geben.
Und das Ampelversprechen, durch die Privatisierung würde alles besser und billiger - damit habt Ihr uns doch locken wollen? - wurde nicht gehalten, weder fürs Jazz-Festival noch für die Müllabfuhr - Moers zahlt wenn nicht gleich viel, dann mehr, bei schlechteren Konditionen (14-tägige Abfuhr) für die Bürger.
Den Mainstream: Privatisierung ist gut, staatlich ist, weil lahme Mitarbeiter in der Verwaltung und weite Entscheidungswege, schlecht - bedienen die Grünen wesentlich besser als ich. Und auf Deine so geschmeidigen Weisheiten: gesichertes Budget etc. darf ich inhaltlich nicht mal eingehen, weil dass die Nichtöffentlichkeit der Vorlagen verletzen würde. Die dürften Dir übrigens auch nicht mehr bekannt sein. Natürlich darf man nicht nur den künstlerischen Leiter in Frage stellen - aber man darf ihn auch in Frage stellen!

26.02.2010
21:24
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von Sokrates | #3

Zahlen Politiker eigentlich Eintritt für das Festival und unterstützden dieses damit?

26.02.2010
13:01
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von christoph melzer | #2

Liebe Gabriele Kaenders,
seit wann heulst du mit den Wölfen und bedienst so übel den Mainstream. Das ein seriöser Künstlerischer Leiter, genau wie ein Theater-Intendant, eine Museumsleiterin, oder eine Bibliotheks-Leiterin, ein gesichertes Buget braucht um eine Perspektive, auch unter Sparzwang, zu entwickeln, dürfte klar sein.
Wer das Festival ernsthaft erhalten will, darf nicht zuerst den Künstlerischen Leiter in Frage stellen, statt sich mit den strukturellen Problemen des Festivals und der Ausgabenpolitik der Festival GmbH zu beschäftigen.
Schönes Wochenende nach Moers wünscht

26.02.2010
09:31
Linke: Michalke provoziert den Bruch
von wissender | #1

Ich habe ne bessere Idee, Moers behält Michalke und Kaenders schicken wir in die Wüste „Alles andere wäre den Moersern gegenüber verantwortungslos.”

Wer solch eine Politik betreibt wie Frau Kaenders, sollte sich nach was anderem umschauen. Für diese Verwirklichung ihrer Ziele an neuer Stelle wünschen wir ihr viel Erfolg und Glück.

Hauptsache schnell und sparen tun wir auch -keine Kommunisten im Rat bedeutet: mehr Arbeitszeit der Mitarbeiter im Rathaus für Wesentliches und nicht für deren Anträge für den Papierkorb und die ganzen Aufwandseinsparungen. So wäre der Vertrag von Michallke schon finanziert.

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