Leprahilfe geht weiter
14.04.2011 | 15:28 Uhr 2011-04-14T15:28:00+0200
Neukirchen-Vluyn.Ahmed Mohammed, Repräsentant der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe Äthiopien, berichtete im Julius-Stursberg-Gymnasium vom Leben der kranken Menschen dort.
Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so gebannt war die Aufmerksamkeit für Ahmed Mohammed, dem Repräsentanten der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe Äthiopien (DAHW). Neben einem Vortrag im Julius-Stursberg-Gymnasium standen auch ein Treffen mit der DAHW-Aktionsgruppe der St. Quirinus-Gemeinde sowie ein Empfang bei Bürgermeister Harald Lenßen auf dem Programm.
Vor mehr als 500 Schülern der Jahrgangsklassen sieben bis neun berichtete Ahmed Mohammed in der Aula mit beeindruckenden Bildern über die Arbeit in Äthiopien.
Medizinische
Behandlung
Er informierte über die medizinische Behandlung, Gesundheitsaufklärung, Schulung des Gesundheitspersonals und die soziale Wiedereingliederung der Patienten.
Besonders interessiert war das junge Publikum an den Fotos einer Schule, in der die Kinder von leprakranken Menschen unterrichtet werden. Besonders deutlich wurden die großen Unterschiede zwischen den Schulen hierzulande gegenüber einer Einrichtung in Äthiopien. Die Zuhörer folgten dem Vortrag gebannt, mucksmäuschenstill war es in der Aula während des Vortrags.
Später traf Ahmed Mohammed die DAHW-Aktionsgruppe der St. Quirinus-Gemeinde. Die Frauengruppe, die seit 1968 von Hermine Trosky geleitet wird, unterstützt seit vielen Jahren die Lepra- und Tuberkulosearbeit der DAHW. Ahmed Mohammed dankte für die langjährige wertvolle Unterstützung und informierte über den aktuellen Stand der Arbeit in seinem Heimatland.
Seinen Aufenthalt in Neukirchen-Vluyn schloss der afrikanische Gast im Rahmen der der Zusammenkunft mit Bürgermeister Harald Lenßen ab.
Ins Gästebuch
eingetragen
Dabei trug sich er sich ins Gästebuch der Stadt ein und warb um weitere Unterstützung bei der Bekämpfung der nach wie vor nicht ausgerotteten Leprakrankheit.
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