Land fördert Integrationskonzept
22.10.2009 | 08:00 Uhr 2009-10-22T08:00:00+0200Kamp-Lintfort. Wie die Menschen mit Migrationshintergrund in Kamp-Lintfort besser integriert und das friedliche Zusammenleben von Bürgern unterschiedlicher Nationalität gefördert werden kann, dazu soll das Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung ein Konzept erarbeiten.
Im Vorgriff darauf haben sich drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Themenschwerpunkten Generationen und Soziales, Sprache und Bildung sowie Kultur und Religion beschäftigen.
Den eingeschlagenen Weg will das Landesministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration mit 30 000 Euro fördern. Parallel zu den Konzeptplänen gibt es, wie Bernd Kopitzki, Leiter der Lintforter Lotsenstelle Zuwanderung, erläutert, einen rheinübergreifenden Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltungsteams von Kamp-Lintfort und Voerde. Dieser Erfahrungsaustausch zur Integrationsarbeit erfolgt im Rahmen von so genannten Wissens-Workshops. Dabei werden die beiden Städte von Vertretern des Kreises Wesel begleitet, dessen Integrationsarbeit das Land mit 45 000 Euro fördern will.
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