LaGa als Programm für Investitionen

Kamp-Lintfort..  Die Landesgartenschau 2020 ist auch ein riesiges Investitionsprogramm, wenn Kamp-Lintfort den Zuschlag erhält. Das machten Bürgermeister Professor Dr. Christoph Landscheidt und Projektleiter Andreas Iland deutlich, als sie die Planungen zur Landesgartenschau Christdemokraten bei einer Mitgliederversammlung in der Gaststätte Klosterpforte vorstellten. Erstmals äußerten sie sich dort zu Investitionen, Zuschüssen und Umsätzen.

Die Stadt rechnet mit Investitionen von 16 Millionen Euro, vor allem auf dem Gelände des Lintforter Bergwerkes. Dort wären in dem Zeitraum 2016 bis 2020 zum Beispiel ein Park mit Blumenanpflanzungen anzulegen, Hallen für Pflanzenausstellungen umzugestalten sowie weitere Stellplätze für Autos und Busse zu errichten. Andreas Iland ging von einer Förderung von rund zwölf Millionen aus, beispielsweise durch Zuschüsse des Landes.

„Es verbleiben vier Millionen Euro“, erläuterte Dr. Christoph Landscheidt. „Die Stadt hat sie nicht alleine zu tragen.“ Schließlich seien noch die RAG Immobilien GmbH und weitere Sponsoren im Boot.

Der laufende Betrieb der Landesgartenschau koste im Jahr 2020 gut neun Millionen Euro, blickte Andreas Iland in die Zukunft, beispielsweise für die Werbung zur Landesgartenschau, für die Reinigung des Parks oder die Besetzung der Kassenhäuschen.

Wenn gut eine halbe Million Besucher kämen, die es laut der pessimistischen Prognose sein sollen, entstünde ein Verlust von drei Millionen Euro aus dem laufenden Betrieb. Wenn knapp eine Million Besucher anreisten, wie es laut der optimistischen Prognose möglich wäre, würde sich das Minus lediglich auf eine Million verringern.