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Interview

Ländliche Kommunen müssen bluten

15.02.2012 | 19:14 Uhr
Ländliche Kommunen müssen bluten
Rheurdts Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen schilderte im Interview die Lage der Gemeinde. Foto: Volker Herold

Rheurdt.   Der Rheurdter Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen stellt sich den Fragen unserer Redaktion.

Die Zukunft des Ökodorfes sieht – im Vergleich zu vielen anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen – gar nicht schlecht aus. Davon ist Rheurdts Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen überzeugt. So, wie es derzeit aussehe, behalte die Gemeinde zumindest bis 2014 die Hoheit über den eigenen Haushalt, weil schon in der Vergangenheit tüchtig gespart wurde. Kleinenkuhnen stellte sich den Fragen der Redaktion.

Wie steht Rheurdt derzeit finanziell da?

Nach unseren Erwartungen machen wir in 2012 ein Minus von rund 450 000 Euro bei einem Haushaltsvolumen von knapp 10 Millionen Euro. Diesen Fehlbetrag können wir noch aus der Ausgleichsrücklage decken, die damit auf rund 560 000 Euro schrumpft.

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