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Kräutergärten öffnen ihre Pforten

03.07.2015 | 07:00 Uhr
Kräutergärten öffnen ihre Pforten
Foto: Erwin POTTGIESSER

Kamp-Lintfort.  Beim Projekt „Duft, Genuss und Wohlergehen“ haben sich vier Kräutergärten am Niederrhein vernetzt. Sie wollen über das Thema informieren.

Es duftet verführerisch nach Lavendel und Gewürzen, Bienen summen, überall blüht und grünt es üppig, die Sonne strahlt und ein frischer Wind weht durch den Kräutergarten am Kloster Kamp. Genau die richtige Umgebung, um ein neues Projekt vorzustellen: Vier Kräutergärten unterschiedlicher Couleur haben sich zusammengeschlossen, um das gerade wieder aktuelle Thema den Menschen näher zu bringen.

„Duft, Genuss und Wohlergehen“, so der Titel des Projektes, das Cornelia Merkamp vom Garten Kloster Kamp angeregt hat. „Bei unserer Kräutergartenroute haben wir auch an den niederrheinischen Tourismus gedacht.“ Denn die Anlagen seien alle von Sehenswürdigkeiten umgeben, alle vier Gärten gut mit dem Öffentlichen Nahverkehr zu erreichen, aber auch mit dem Auto und dem Fahrrad.

Jeder der vier Gärten hat ein anderes Konzept und eine andere thematische Ausrichtung. So geht es am Kloster Kamp um die weltweite Artenvielfalt und die Heilkraft der Gewürze. Im Kräutergarten St. Bernardin bei Sonsbeck steht die dortige Behindertenwerkstatt im Mittelpunkt, deren Betreute die Anlage pflegen. „Kräuter eignen sich hervorragend zur Arbeit mit Behinderten aber auch mit Senioren, Schulen und Kindergärten“, berichtet Helga Kaczmarek. Gezeigt werden dort auch historische Gemüsesorten.

Der Kräutergarten Schloss Moyland wiederum hat historische Wurzeln. „Er basiert auf dem Anholter-Moyländer Kräuterbuch von Dr. Johannes Hartlieb aus dem Jahr 1440 “, erläutert Jannie Uhlenbrock-Lueb.

Der vierte Garten gehört Helen Otting und liegt in den Niederlanden in Ven-Zelderheide. „Die Inhaberin hat einen Lehrgarten angebaut“, schildert Dr. Peter Hahnen vom Zentrum Kloster Kamp. Sie wolle den Besuchern den Kräuteranbau nahebringen und zeige in so genannten Gartenzimmern (Beeten) Sammlungen wie von Thymian- und Salbeisorten, auch Beispiele für einen Färbergarten oder den mediterranen Garten. „Die Atmosphäre dort hat wirklich Charme“, so Cornelia Merkamp.

Die Gärten stellen sich im Flyer „Duft, Genuss und Wohlergehen – Kräutergärten am Niederrhein“ vor, der unter anderem in den Gärten erhältlich ist. Dort sind auch Führungs- und Öffnungszeiten aufgelistet.Infos auch: zentrum-kloster-kamp@t-online.de

Klara Helmes

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2015-07-03 07:00
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