Kamp-Lintfort ist im Zumbathon-Fieber

Der Tanzclub Kamp-Lintfort trainiert für den Zumbathon.
Der Tanzclub Kamp-Lintfort trainiert für den Zumbathon.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Der Tanz-Club Kamp-Lintfort 1969 veranstaltet zum fünften Mal seinen „Zumbathon“ – eine Benefizveranstaltung für den Kampf gegen Blutkrebs

Kamp-Lintfort..  Mit Zumba lässt sich nicht nur Lebensfreude vermitteln: Am nächsten Samstag, 30. Mai, organisiert der Tanz-Club Kamp-Lintfort 1969 bereits zum fünften Mal seinen „Zumbathon“ – eine Benefizveranstaltung für den Kampf gegen Blutkrebs.

Es war Trainerin Katharina Borzucki, die vor einigen Jahren die Initiative ergriff und mit dem Verein ein Charity-Event im kleinen Stil auf die Beine stellte. „Rund 40 Tänzer machten damals mit. Danach dachte ich mir, was im kleinen Rahmen geht, wird auch größer klappen“, so Borzucki. Und so war es auch: Allein in diesem Jahr gibt es schon über 300 Anmeldungen für das Workout-Spektakel.

Jeden Tag eine gute Tat

Doch eine Benefizveranstaltung reichte dem Tanzclub nicht. Neben dem Frühjahrs-Zumbathon wird auch im Herbst noch einmal kräftig geschwitzt – dann für Spenden gegen Brustkrebs. „Ich sage mir immer: Jeden Tag eine gute Tat und wenn ich merke, wie gut es mir geht, möchte ich anderen Menschen etwas zurückgeben“, sagt die Trainerin.

In Kamp-Lintfort ist der Zumbathon bisher einmalig, und auch in Zukunft soll es mit dem Benefiz-Workout weitergehen. Denn: „Es ist so wichtig, dass man über die Krankheit spricht“, sagt die Pressesprecherin des Clubs, Angelika Sturmeit.

Die Besucher des „Zumbathons“ erwartet am 30. Mai ein buntes Programm – unter anderem eine dreistündige Tanzshow und ein Zumba-Shop, in dem es passende Outfits zu kaufen gibt. Unter der Anleitung 29 lizenzierter Trainerinnen und Trainer werden dann drei Stunden Choreographien gezeigt, die die gesamte Gruppe nachtanzt. In der Pause tritt die Cheerleadergruppe „Silver Stars“ aus Oberhausen auf, die in diesem Jahr Deutscher Meister wurde.

Ziel der Benefizveranstaltung ist aber auch, durch ansteckende Rhythmen und Lebensfreude die Krankheit für einen Moment in den Hintergrund zu rücken. Für Katrin Borzucki ist es jedes Mal aufs Neue ein „Gänsehautmoment“, wenn auch Erkrankte mit dabei sind. „Musik und Bewegung – das macht einfach glücklich“.