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In Neukirchen-Vluyn gab es Donnergetöse für die Biker-Ehe

27.07.2015 | 10:00 Uhr
In Neukirchen-Vluyn gab es Donnergetöse für die Biker-Ehe
Foto: Christoph Karl Banski

Neukirchen-Vluyn.   Nach dem Ja-Wort der Brautleute Clasani ließen die Harley-Freunde Niederrhein auf dem Averdunkshof ihre Maschinen an

Dröhnende Motoren, schwere Maschinen, schwarze Lederkluft und leider auch eine Unwetterwarnung: Beim vierten Harley Davidson-Treffen am Niederrhein mussten die Veranstalter zwischenzeitlich umdisponieren, um allen Harley-Freunden doch noch ein schönes Wochenende zu ermöglichen. Zwei Tage standen die amerikanischen Motorräder am Averdunkshof im Mittelpunkt des Geschehens. Schon am Samstagmorgen trafen sich Harley-Fahrer und andere Motorradfans aus allen Teilen des Landes und sogar aus Polen, Tschechien, Belgien und den Niederlanden. „Unsere Besucher nehmen weite Anfahrten auf sich, um dabei zu sein“, erzählte Peter Clasani, der die Veranstaltung wie bereits in den Vorjahren organisierte.

Dieses Mal konnten die Harley-Freunde etwas ganz Besonderes erleben: Im Anschluss an den Begrüßungsgottesdienst fand am Samstagmittag eine echte Bikerhochzeit statt, die erste am Averdunkshof. Peter Clasani und seine Frau Beate schlossen hier den Bund fürs Leben. „Leider mussten wir die Trauung aufgrund des Sturms nach drinnen verlegen, sie hätte eigentlich auf der Bühne stattfinden sollen“, so Clasani. „Trotzdem war es wunderschön, ein unvergesslicher Tag“, erzählt der Event-Manager. Seine Frau hatte sich die Bikerhochzeit gewünscht und Clasani erfüllte ihr diesen Traum mit Hilfe der Harley-Freunde Niederrhein. Während Peter Clasani stilecht schicke Lederkluft und ein weißes Hemd trug, hatte seine Braut ein weißes Kleid an. Bereits am Donnerstag hatten die beiden standesamtlich geheiratet, da hatte auch die Gemahlin ihre Motorradkluft getragen. Am Samstag ging es dann lauter zu: Während der Trauung, die von einem Pfarrer vollzogen wurde, wurde sowohl kirchliche als auch Rockmusik gespielt. Nach dem Ja-Wort ließen die Harley Freunde ihre Motorräder an und ließen die Motoren so richtig röhren, um den strahlenden Frischvermählten so ihre Glückwünsche zu übermitteln.

Feiern bis zwei Uhr morgens

Daran anschließend wollten die Motorradfreunde zur gemeinsamen Ausfahrt an den Niederrhein aufbrechen, der Sturm machte ihnen dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung. Die Stimmung ließen sich die rund 200 Gäste aber nicht verderben.

Viele Familien nutzten die Tage, um sich staunend die großen Maschinen anzusehen. Zum Einkaufen gab es diesmal neben Lederbekleidung auch T-Shirts und Schmuck. Für das schönste Bike, die weiteste Anfahrt und die größte Truppe stiftete der Harley-Händler Thunderbike Pokale.

Am Abend brachten „Rock Time“ aus Viersen die Gäste in Stimmung. Bis zwei Uhr morgens feierten die Harley-Freunde die Hochzeit und ihre Zusammenkunft. Die Möglichkeit am Averdunkshof zu zelten, nahm aufgrund des Wetters keiner wahr. „Viele kamen am Sonntagmorgen aber wieder“ berichtete Clasani.

Nach dem Frühstück heizte Sänger und Songwriter Dimmy Latecomer dem Publikum ein, bevor die Harley-Freunde doch noch zu ihrer Ausfahrt aufbrechen konnten. „Etwa 100 Maschinen begleiteten uns auf unserer zweistündigen Tour, unter anderem nach Rheinberg und Kamp-Lintfort“, so Clasani, der selbst eine Harley Road King, ein Sondermodell aus dem Jahr 2003, fährt.

Anika Hegmans

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2015-07-27 10:00
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