In Kamp-Lintfort jetzt kostenlos ins Internet

V.l.: Sven Richartz vom Anbieter „your-spot“, Dieter Tenhaeff, Amstleiter, Frank Heinrich, Volksbank, Bürgermeister Christoph Landscheidt und Helge Kipping, Sparkasse.
V.l.: Sven Richartz vom Anbieter „your-spot“, Dieter Tenhaeff, Amstleiter, Frank Heinrich, Volksbank, Bürgermeister Christoph Landscheidt und Helge Kipping, Sparkasse.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Einen W-Lan Hotspot gibt es jetzt am Prinzenplatz und demnächst auch am Rathausplatz.

Kamp-Lintfort..  In der City ohne Anmeldung kostenlos ins Internet gehen und schnellstmöglich „drin sein“ – das können die Bürger ab jetzt am Prinzenplatz und demnächst auch am Rathausplatz. Möglich machen dies jeweils ein Hotspot sowie Sponsoren, die für die Kosten aufkommen.

„Viele Städte werben mit dem Thema, aber wir sind wohl die ersten in der Region, die auch tatsächlich freies W-Lan anbieten“, meinte Bürgermeister Christoph Landscheidt bei der Vorstellung des Projektes. So kann der Internet-affine Mensch nun am Prinzenplatz über einen Router, der gleich neben dem Volksbank-Logo hängt, ins Netz gehen.

Hotspots kommunizieren

Zusätzlich, wie Sven Richartz vom Anbieter „your-spot“ erläutert, gebe es einen zweiten Hotspot gegenüber am Prinzenplatz. Beide kommunizierten miteinander beispielsweise bei einer höheren Nutzerfrequenz. Zudem habe der Nutzer die Wahl, ob er Werbung sehen oder ob er gleich ins Internet gehen wolle. Nicht alles habe in Lintfort seine Gründe in der Hochschule, meinte der Bürgermeister. Doch räumte er ein, dass die Universität das Projekt sicher noch befeuert habe. Hotspots als weiche Standortfaktoren: „Wenn man mal sieht, wie viele Studenten sich hier sommertags am Prinzenplatz aufhalten, ist der Hotspot sicher sinnvoll.“

Aber auch für die örtliche Wirtschaft sei das freie W-Lan von Vorteil, wie Wirtschaftsförderer Dieter Tenhaeff betonte. Denn immer mehr Einzelhändler gingen mit ihrem Angebot ins Internet, um Kundschaft zu generieren. Ein Beispiel dafür sei ein Schreibwarengeschäft in der Nähe der Hochschule, so Landscheidt. Denn auch die niedergelassenen Händler passten sich immer mehr dem Trend der Kundschaft an, sich im Internet umzuschauen. „Und wir schaffen Synergieeffekte zwischen dem stationären Einzelhandel und dem Internethandel“, so Tenhaeff. Und: „Wenn sich das W-Lan an der Hochschule herumspricht, haben wir hier am Prinzenplatz eine Menge Leute sitzen.“

Sponsoren tragen Kosten

Ermöglicht wird das freie W-Lan in Kamp-Lintfort durch Sponsoren. Sie tragen die Kosten wie beispielsweise die rund 130 Euro monatlich, die für die Hotspots an beiden Plätzen fällig werden. Das sind die Sparkasse Duisburg und die Volksbank Niederrhein als Hauptsponsoren sowie das Restaurant Planton und die Elefanten-Apotheke.

Auf längere Sicht solle es in der gesamten City freies W-Lan geben, meinte Christoph Landscheidt über die Zukunft des Projekts.