In-A-Flash und Mud Guard gewannen im Bollwerk
03.10.2010 | 21:30 Uhr 2010-10-03T21:30:00+0200
Moers.Am Ende des ersten Bandcontests „Moers kommt aus dem Keller“ lagen sich vor nahezu 400 Besuchern im Bollwerk gleich elf junge Musiker in den Armen: „In-A-Flash“ und „Mud Guard“ siegten, aber auch „Macaba“ treten 2011 beim Freefall-Festival auf.
Kellerkinder sehen anders aus: Mit einer riesigen Überraschung endete am Samstagabend der erste Bandcontest „Moers kommt aus dem Keller“ im Bollwerk (zur Bildergalerie ). Nicht nur eine der zehn angetretenen Nachwuchsbands wird im kommenden Jahr auf dem Freefall-Festival auftreten, sondern gleich drei. Als Moderator Christian Schuermann vom Freefall-Festival zu später Stunde das gemeinsame Urteil von Jury und Publikum bekanntgab, lagen sich gleich elf junge Musiker abwechselnd in den Armen. „In-A-Flash“, „Mud Guard“ und die Youngsters von „Macaba“ hatten - ein jeder auf seine Art - groß abgeräumt.
Rezepte gegen
Lampenfieber
Volles Haus im Bollwerk 107. Schon ab 16 Uhr strömten die ersten Besucher auf das Gelände. Knapp 400 sollten es bis zum Ende werden. Hinter der Bühne sanft-prickelnde Aufregung – und erstaunliche Professionalität beim Umgang mit dem Lampenfieber. Der 13-jährige „Macaba“-Frontmann Dominik Flüchter zeigte sich für den ersten großen Auftritt außerhalb der Schulbühne gewappnet: „Wir nehmen die langsameren Lieder an den Schluss, da zittert die Stimme nicht mehr so.“ Knapp eine halbe Stunde später landete das Punk-Rock-Cover-Trio vom Gymnasium Rheinkamp den ersten Volltreffer. Der Publikumsliebling ergatterte im Handumdrehen den Sonderpreis der Jury und wird hoffentlich nicht erst beim Freefall 2011 wieder aus dem Keller kommen ...
Metal aus Rheinhausen, Punk aus Kamp-Lintfort, Rock aus Moers - Friederike Pott und Boris Graue vom Bollwerk hatten eine Band-Breite aufgetan, über deren Qualität die Jury mitunter bass erstaunt war. Und die bislang noch keiner auf dem Ticker hatte. Oliver Eikhoff, Jury-Mitglied für die Freefaller: „Bei uns bewerben sich Bands von Berlin bis München für das Festival, nur die Moerser trauen sich nicht.“ Zu Unrecht, wie der Abend zeigte.
Die dunklen Metaller von „Interrorbang“ ließen mit kraftvollem eigenem Sound aufhorchen -- und dem ersten Lied zur Loveparade-Katastrophe. Sie landeten auf Rang 2. Den dritten Platz eroberten sich die Krefeld-Moerser Spaß-Punker „After Show Party“ - nicht wegen nackter Tatsachen, sondern wegen ihrer ansteckenden Spielfreude und der rasanten Bühnenshow.
Entscheidung
war sehr eng
Die größte Überraschung war die Kamp-Lintforter Band „In a Flash“ mit ihrem ersten richtigen Auftritt. Dass sich hier vier spannende Musiker viel zu lange im Keller versteckt haben, war spätestens nach vier Takten klar. Musikalisch fantasievoll und technisch ausgereift ließ es die junge Band um die mit einer großartigen Stimme gesegnete Sängerin Larissa Bone so richtig rocken - kreuz und quer mit eigenen Songs und wiedererkennbarem eigenem Sound.
Den lieferte auch die Moerser Band „Mud Guard“ ab. Intensiv, musikalisch überraschend und mit einer starken Bühnenpräsenz brachten sie das Publikum im Bollwerk zum Tanzen - und dazu, eines der beiden Kreuzchen auf den Stimmzetteln auf ihrer Seite zu verbuchen. Dass beide Bands punktgleich auf dem ersten Platz landeten, zeigt, wie eng die Entscheidung war.
„Moers kommt aus dem Keller“ war ein wichtiger Abend für Nachwuchsbands. Und, so Friederike Pott, eigentlich erst der Anfang. Seit dem Wochenende ist das Internetportal www.bandwerk.net online. Gleichzeitig laufen auch die Vorbereitungen für den „Moers-Sampler“, den die NRZ in Zusammenarbeit mit dem Bollwerk produzieren wird. Nähere Infos folgen nach den Herbstferien.
19:59
also was macaba auffem freefall soll naja keine ahnung
es waren alle bands besser(besonders vanir und interrorbang) und zu dem sieger der herzen(macaba) naja wer die einfachsten coversongs kaputt macht der gehöhrt garantiert nicht aufs freefall egal ob sie 13 oder so süß waren musikalisch hatten/haben sie einfach nix drauf ;)
14:00
LAAAAAAAAASER