Hochschule zieht in Zechengebäude ein

Kamp-Lintfort..  Das Starter-Zentrum Dieprahm, eine GmbH der Stadt und des Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST), plant den Kauf und Umbau des Magazingebäudes des ehemaligen Bergwerks West an der Friedrich-Heinrich-Allee in unmittelbarer Nähe zum Campus der Hochschule Rhein-Waal. Es soll zum Sommer 2016 an die Hochschule vermietet werden, deren Fakultät Kommunikation und Umwelt noch im alten Telekom-Gebäude an der Südstraße beheimatet ist. „Der neue Campus mitten in der Stadt ist ein großer Gewinn, doch auch hier kommen wir langsam an unsere Grenzen“, so Hochschulpräsidentin Dr. Heide Naderer.

Bisher nutzt die Fakultät Kommunikation und Umwelt noch die Räumlichkeiten im ehemaligen Telekom-Gebäude an der Südstraße. Aus organisatorischen Gründen sei dies allerdings mit einem gewissen Aufwand verbunden: Die Laborräume am Campus und die Seminarräume an der Südstraße liegen getrennt voneinander. Außerdem sei eine Infrastruktur nur in Ansätzen vorhanden. Zusätzliche Räume in Campus- und Innenstadtnähe würden daher für einen noch reibungsloseren Lehrbetrieb sorgen.

„Als Flächenentwickler und Eigentümer des ehemaligen Bergwerkareals und der denkmalgeschützten Gebäude sind wir selbstverständlich erfreut über das Engagement der Stadt Kamp-Lintfort, um die nachhaltige Entwicklung an dem Standort voranzubringen. Es zeigt sich hier, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Eigentümer Grundlage für den erfolgreichen Strukturwandel ist“, sagt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien. Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt zum Engagement der städtischen Tochtergesellschaft.: „Ausgründungen und Start-ups sind dafür die besten Beispiele. Deshalb brauchen gute Lehre und Forschung auch gute Räumlichkeiten.“