Hochschule Rhein-Waal rechnet mit mehr Studenten
08.12.2009 | 20:23 Uhr 2009-12-08T20:23:00+0100
Kamp-Lintfort. Mit angewandten Wissenschaften und hohem Praxisbezug will sich die Hochschule Rhein-Waal im Konzert der Mitbewerber dies- und jenseits der niederländischen Grenze behaupten und Alternativen bieten. Entwicklungsperspektiven zeigte FH-Präsidentin Prof. Marie-Louise Klotz auf.
Bis zum Wintersemester 2013/14, wenn der Umzug derHochschule Rhein-Waalvom ehemaligen Callcenter der Telekom an der Südstraße zu den Neubauten auf dem ABC-Gelände erfolgen soll, rechnet FH-Präsidentin Professor Marie-Louise Klotz (Foto) mit einem Anstieg der Studentenzahl von derzeit 35 auf bis zu 1490.
Vorwiegend in englischer Sprache
Den Mitgliedern des Hauptausschusses stellte die FH-Präsidentin in Aussicht, dass die Hochschule am Standort in Kamp-Lintfort mit 32 Professoren ins Wintersemester 2010/11 starten und ein Feuerwerk spannender Bachelor- und Masterstudiengänge – vorwiegend in englischer Sprache – bieten werde. Themenkomplexe sind dabei Informations- und Kommunikationsdesign, Mobilität und Logistik, Umwelt und Energie, Internationales Business sowie ein Angebot zur Unterstützung von Psychologen im Alltagsleben.
Beim Themenkomplex Mobilität und Logistik soll es, so die Präsidentin, eine Kooperation mit dem Fraunhofer Institut geben. Und in einem Masterstudiengang wird man der Gebrauchstauglichkeit von Computer-Software und Datenbanken auf den Grund gehen. „Wir möchten passgenau die Bedürfnisse der Gesellschaft befriedigen”, umriss Marie-Louise Klotz die Zielsetzung. Angestrebt wird außerdem die Möglichkeit, an der Hochschule zu promovieren. Für die geplanten und künftigen Studiengänge werden, wie die Präsidentin den Politikern verdeutlichte, neben Hörsälen eine ganze Reihe von Laboren und auch Hallen für den Maschinenbau benötigt. Für die schlüsselfertigen Neubauten auf dem ABC-Gelände steht (wie berichtet) ein Budget von 50 Millionen Euro zur Verfügung.
Kooperation mit dem KRZN
Benötigt wird nicht zuletzt ein Studentenwohnheim. Dabei geht das Düsseldorfer Studentenwerk davon aus, dass zunächst ein Bedarf für rund fünf Prozent der Studierenden besteht. Marie-Louise Klotz glaubt, dass längerfristig 5000 Studenten die Angebote der Hochschule Rhein-Waal nutzen, davon 2000 in Kamp-Lintfort. Benötigt werde auch dort ein Umfeld, in dem man sich wohl fühlen kann.
In ihrem Vortrag sprach die Hochschulchefin auch das kooperative oder duale Studium an, bei dem die Teilnehmer an drei Tagen in einem Betrieb und an zwei Tagen in der Schule sind. Diese Möglichkeit wird schon jetzt von fünf Studierenden in Kamp-Lintfort in Verbindung mit dem Kommunalen Rechenzentrum genutzt. Heinz-Günter Schmitz (SPD) lobte das Vorgestellte als ein modernes und aktuelles, aber auch sehr spezielles Studienangebot. Doch Marie-Louise Klotz ist sehr zuversichtlich, im In- und Ausland Interesse dafür wecken zu können.
10:13
Noch mehr Studenten? Finde ich unmöglich, dass diese 68er-Nachahmer doch tatsächlich als Hoffnung der Nation angesehen werden. Lernen und arbeiten kennen die doch nicht mehr, anständig ist noch der, der ein Praktikum in der Tischlerei anstrebt. Und auch der hat nichts außer Orgien im Sinn.
Verdorbene Gesellschaft!
23:53
@#2 von Al
Ach ja, ich vergaß ist ja auch ein dörf ;-)
22:00
Beim Themenkomplex Mobilität und Logistik soll es, so die Präsidentin, eine Kooperation mit dem Fraunhofer Institut geben...
Doch nicht etwa dem FHI Umsicht?
Au weia
21:06
@Aufpassen:
Sie meint ein Kneipen-Kultur wie in Dusseldörf.
14:16
Professor Marie-Louise Klotz: Benötigt werde auch dort ein Umfeld, in dem man sich wohl fühlen kann.
In Kamp-Lintfort?