Heute startet „Mars“-Vorverkauf
04.08.2011 | 17:27 Uhr 2011-08-04T17:27:00+0200
Moers.Jimmi Hendrix, Bob Dylan, Pink Floyd, Cream... wer diese Namen kennt, wird sich an die Größen der in den 60ern aufblühenden Rock-Musik erinnern.
Für Ingo Plückhahn und Marcus Koopmann, beide gleichermaßen Musiker sowie Konsumenten dieses Genres, sind es bedeutende Interpreten und fleischgewordene Meilensteine einer Zeit, in der Musik nicht nur einen unterhaltsamen Wert hatte, sondern eine ganze Generation, eine ganze Welt in sich trug.
Das Projekt „Moers Allstar Rock Session“, kurz „Mars“, stellt das geistige Kind einer Handvoll Moerser Musiker dar, zu denen Plückhahn und Koopmann zählen. „Die Idee entstand aus der Überlegung, eine kleine Jam-Session zu veranstalten“, erzählt Ingo Plückhahn, seines Zeichens Gitarrist in der Band „Coverkings“. So habe er mit Marcus Koopmann (Gitarrist bei „No Noise“), Frank Bohnen (ebenfalls Gitarrist) und Claus Peter Küster (Blockflöte) via Chat auf Facebook darüber sinniert, einfach mal die Instrumente auszupacken und miteinander drauflos zu spielen.
Die Bühne steht
im Bollwerk
Aus dieser kleinen, anfänglichen Idee im letzten Frühjahr erwuchs in kürzester Zeit ein großes Unterfangen: Anstatt bloß in einer kleinen Gruppe zu jammen, haben die vier Herrschaften mithilfe weiterer Künstler ein Event entworfen, bei dem sich Musiker aus ganz Moers die Ehre geben und Cover-Versionen alter Rock-Klassiker auf das Publikum loslassen werden.
Für dieses Konzert stehen nebst besagten Musikern insgesamt sechs Sänger (darunter Markus Grimm, ex-“Nu Pagadi“), Schlagzeuger Klaus Rothenstein („Blues De Luxe“), Saxophonistin Sandra Baetzel („Zauberlehrlinge“), zwei Bassisten (darunter Uli Oberheiden, „Holodeck“) und viele andere bereit.
Marcus Koopmann: „Insgesamt haben wir jetzt an die 20 Mitglieder. Wir wollten schon zu Beginn möglichst viele verschiedene Musiker in der Band haben, um es für das Publikum interessant zu gestalten.“ Einzige Bedingung dabei sei, dass die Mitglieder alle entweder in Moers gelebt haben, nach wie vor wohnen, hier zur Schule gingen oder gearbeitet haben beziehungsweise noch arbeiten.
Die Gage ist dabei nicht von Bedeutung: Der gesamte Erlös geht nämlich an den Verein „Klartext für Kinder“ und an die Selbsthilfe- und Solidargemeinschaft „Lebenshilfe Moers“. Bevor die „Moers Allstars“ am 18. November mit ihrer bereits fertiggestellten Set-List die Bühne im Bollwerk 107 rocken werden, haben sie sich als Bonbon noch einiges einfallen lassen: die „Acoustic Allstars“ werden als Vorband Rock-Songs auf Akustikinstrumenten zum Besten geben. So werden Horst Gerhardt und Andreas Pasieka die Gitarren zücken, während Max Siegel am Cajón (Kistentrommel) für treibenden Sound sorgt und Andrea Hedding das Publikum mit ihrem Gesang in Fahrt bringt.
Zum Auftakt
der Chapman-Stick
Ein ganz besonderes Highlight wird der erste Auftritt am Allstar-Abend, denn Stefan Huth wird für die Besucher zum Start in die Konzertnacht auf seinem „Chapman-Stick“, einem speziellen Saiteninstrument, spielen. „Sollte die „Moers Allstars Rock Session“ erfolgreich werden“, so Plückhahn, „käme ein alljährliches Event zustande, wobei die Musiker jedes Jahr wechseln würden.“ Im Kern würden sie gern weiterhin mitmischen, aber neben der Begeisterung des Publikums und der Spende des Erlöses sei die Möglichkeit für etablierte Künstler wie auch Nachwuchsmusiker aus ganz Moers auf der Bühne zu stehen, erklärtes Ziel.
„Naja, sehen wir erstmal, wie es wird“, fügt Ingo Plückhahn an und lässt seine Vorfreude durchscheinen.
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