Heizpilze dürfen weiter Wärme spenden
17.02.2011 | 13:08 Uhr 2011-02-17T13:08:00+0100
Moers. „So, mir wird warm.“ Mit diesen Worten rief Bürgermeister Norbert Ballhaus im Rat den Tagesordnungspunkt 35 auf: Nutzung von Heizpilzen im öffentlichen Verkehrsraum. Die gute Nachricht für alle Heizpilzfreunde lautet zuerst einmal: Die Wärmespender werden nicht verboten.
Allerdings wird ihre Nutzung auf einen Heizpilz pro 40 Quadratmeter eingeschränkt, was ein Vorschlag von Karl-Heinz Reimann (SPD) war, der damit wiederum den Vorschlag der Verwaltung einschränkte, die einen Pilz je 66 Quadratmeter vorgeschlagen hatte. Heike Thurow (Grüne) erklärte, man sei mit den Geräten einverstanden, weil Scoozi und Extrablatt den öffentlichen Raum belebten und nur diese Gastronomien von einem Verbot betroffen seien. Otto Laakmann (FDP) fand jede Art von Reglementierung schlecht, Claus Peter Küster (FBG) und Klaus Rudatsch (CDU) setzen auf Selbstbeschränkung der Gastronomen. Rudatsch stellte zudem die verschmitzte Frage, ob denn nun der Pilz an sich in der Mitte der 40 Quadratmeter plaziert werden müsse oder auch am Rande stehen dürfe.
Einzig Gabriele Kaenders (Linke) hielt eine längere Rede contra Heizpilze und freiwilliger Selbstbeschränkung, welche noch nie geholfen hätte. Beim letzten Teil ihrer Rede fand sie allerdings kaum noch Zuhörer. Mehrheitlich wurde dann die 40-Quadratmeter-Regelung beschlossen.
10:27
Was will uns hallomoerser mit seinen geheimnisvollen Worten hier wohl mitteilen?
Es ist misteriös.....
Schön aber, dass eine halbwegs pragmatische Lösung gefunden wurde und nicht wieder mit dem Vorschlaghammer auf für die Moerser Bürger sinnvolle Einrichtungen eingeschlagen wurde.
15:59
Ich muss sagen unsere Gesellschaft verkommt immer mehr. Umso mehr Umsatz desto mehr wird auf die Umwelt geschießen. Wir müßen unseren Nachwuchs die Umwelt und die Rohstoffe erhalten. Was interessiert mich daß: ich muß rauchen und saufen Draußen wo jeder sieht was ich habe ob Schnee oder kalt rein mit dem Wein und der Latte.