Heiter bis wolkig
11.08.2009 | 19:42 Uhr 2009-08-11T19:42:00+0200Gut 25 000 kamen in dieser Saison ins Sevelener Spaßbad Hexenland, fast so viele wie in 2008 - eine befriedigende Bilanz.
In den Morgenstunden entscheiden ein paar graue Wolken, ob über die 30 bis 50 eingefleischten Schwimmernaturen hinaus auch andere in das Sevelener Spaßbad Hexenland kommen, um in dem solar auf über 20 Grad erwärmten Wasser ihre Bahnen zu ziehen. Am Montag klarte es rechtzeitig auf, die Sonne schien, es wurde warm, was gut 100 weitere Wasserratten zum Besuch im Bad animierte. Gestern herrschte dort eher tote Hose.
Trotz des in diesem Jahr häufig wechselnden Wetters zog Thomas Schwolow, bei der Gemeinde verantwortlich für den Bereich Sport und Bäder, für die laufende Saison eine bis dato befriedigende Bilanz. 25 287 Besucher kamen seit der Saisoneröffnung Anfang Mai. Knapp 1000 Besucher fehlten noch, dann sei das Vorjahresergebnis (26 145 Besucher) erreicht.
Eine gute
Adresse
Defizitär sei der Betrieb des Bades dennoch. Schwolow verweist hier auf „die relativ günstigen Eintrittspreise” und darauf, dass es praktisch kein Bad gebe, das nicht defizitär arbeite. Selbst im Superjahr 2006, als allein im Juli 32 887 Abkühlungsbedürftige das Bad stürmten und schlussendlich zu Saisonende 46 790 Badegäste gezählt wurden, habe man vermutlich (die kaufmännische Buchführung war noch nicht eingeführt) keine schwarze Zahl geschrieben.
Das Sevelener Freibad ist seit vielen Jahren unter Badefreunden eine gute Adresse. 1993 war das Bad grundsaniert und unter anderem mit dem Edelstahlbecken ausgestattet worden. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf Familienfreundlichkeit”, sagt Thomas Schwolow.
Er verweist auf Planschbereiche für die Kleinkinder in der insgesamt 750 Quadratmeter großen Wasserlandschaft und einen Schatten spendenden Baumbestand auf den 15 000 Quadratmeter großen Liegeflächen. Die Besucher kommen oftmals aus dem Raum Geldern, meist aus den umliegenden Kommunen.
Für den reibungslosen Betrieb sorgen zwei Vollzeitkräfte und ein Azubi, zwei Kassiererinnen, die abwechselnd tätig sind, und eine Reinigungskraft. Hinzu kommen bis zu sieben Wachgänger der DLRG, die den Schwimmmeister unterstützen. Zumal wenn es voll ist im Bad. Spitzentage seien in diesem Jahr beispielsweise der 5. Juni mit 1644 Besuchern und der 6. August mit 1746 Besuchern gewesen.
Laufende
Instandsetzung
Größere Investitionen stehen in dem Bad in den kommenden Jahren nicht an. Schwolow verweist hier auf die laufende Instandsetzung und darauf, dass jedes Jahr vor Saisonbeginn alle notwendigen Reparaturen abgeschlossen werden. Vielleicht gebe es mal ein neues Spielgerät - mehr aber nicht.
Und zum Thema Wasserqualität gibt es auch eine klare Aussage. Die werde einmal pro Monat überprüft. Im Übrigen inspizierten Vertreter des Gesundheitsamtes des Kreises Kleve vor jeder Saison das Spaßbad eingehend.
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