Grund zur Hoffnung
17.06.2011 | 17:59 Uhr 2011-06-17T17:59:00+0200Schon wieder’n Plan, werden viele seufzen, wenn sie unsere Nachricht über die neuen Baupläne für Horten und C & A lesen.
Die Reaktion ist nach den vielen Konzepten für Einkaufszentren in der Moerser City, die am Ende doch immer gescheitert sind, nachvollziehbar. Einerseits.
Andererseits besteht durchaus die begründete Hoffnung, dass es diesmal ernst ist und die „GrafenGalerie“ tatsächlich realisiert wird, denn: Bislang ist kein Planer an diesem problematischen Standort so weit gekommen wie Projektentwicklerin Brigitte van der Jagt-Buissink und ihre Firma Charterhaus. Ihnen scheint – unterstützt von der städtischen Wirtschaftsförderung – das Kunststück gelungen zu sein, mit Metro und Treveria zwei Immobilieneigentümer ins Boot zu holen, die weit weg sind von Moers und sich im Prinzip nicht die Bohne für den zunehmenden Verfall dieses Bereiches der Homberger Straße interessieren. Das spricht für die Durchsetzungsfähigkeit von Brigitte van der Jagt und berechtigt zu der Hoffnung, dass sie auch die letzten Hürden nehmen wird.
Gelingt ihr dies, werden der Standort und die gesamte Homberger Straße von der Entwicklung profitieren. Die Ankündigung, einen großen Unterhaltungselektroniker als Ankermieter zu holen, setzt allerdings die Macher der Grafschafter Passage massiv unter Druck. Schaffen sie es nicht, rechtzeitig die Expansionsansprüche von „Saturn“ zu befriedigen, bekommt die Homberger Straße hier ihr nächstes Problem.
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