„Glauben ist in der Kirche“
03.09.2010 | 19:21 Uhr 2010-09-03T19:21:00+0200
Rheinberg.Hans-Theo Mennicken, jetzt 58, ist der etwas andere wir4-Verwaltungschef. Seit satten 44 Jahren bei der Stadtverwaltung.
Parteilos, dafür in vielen Vereinen zu Hause. Der Moerser Kollege Ballhaus kommt aus Gladbeck, der Kamp-Lintforter Landscheidt aus Oberhausen, Neukirchens Harald Lenßen aus Moers. Und Mennicken, der ist ein Stück Berka. Ein bodenständiger Verwaltungsfachmann ohne große Überraschungsmomente, den 2009 90 Prozent wieder im Chefsessel sehen wollten. Und natürlich eint Rheinberg das Finanzierungschaos der Gemeindekassen mit allen anderen. Im NRZ-Interview spricht Mennicken über Chancen und Pflichten durch wir4.
Herr Mennicken, es heißt, es fehle dem Beamten Mennicken an Visionen?
Ich denke, Visionen sind nötig, aber Altkanzler Helmut Schmidt hat einmal gesagt: „Wer Visionen hat, sollte lieber gleich zum Arzt gehen!“
Dennoch: Visionen werden wichtiger, vor allem im Hinblick auf interkommunale Kooperationen. Wann folgt Rheinberg seinen Partnern in den Nothaushalt?
Wir sparen freiwillig, wie Rheurdt und Neukirchen-Vluyn es tun. Der Landrat hat den Haushalt 2010 ohne Auflagen zur Kenntnis genommen und mit Hilfe der allgemeinen Rücklage werden wir auch 2011 wohl einen Ausgleich hinbekommen. Allerdings hat der Landrat Hinweise und Anregungen gegeben.
19:17
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