Gemeinde hat neue Pfarrerin

Kamp-Lintfort..  Dass sich der Neuanfang für Susanne Rosorius kein bisschen fremd anfühlt, hat seinen Grund. Bereits vor fünf Jahren zog die Pfarrerin mit ihrem Mann Klaus an den Niederrhein. Damals trat dieser als Pfarrer seinen Dienst in Kamp-Lintfort an – jetzt wird sich auch Susanne Rosorius um die Gemeinde kümmern.

Bereits im Vorfeld unterstützte die 55-Jährige die evangelische Kirchengemeinde ehrenamtlich, stand immer wieder als Predigtvertretung auf der Kanzel. Die Theologin, die in den Jahren zuvor unter anderem als Seelsorgerin an einem Essener Krankenhaus wirkte, arbeitete in der Trauerbegleitung mit und organisierte spezielle Gottesdienste für Frauen.

Am kommenden Sonntag, 19. April, führt Superintendent Ferdinand Isigkeit Susanne Rosorius um 15 Uhr in einem Gottesdienst im Lutherhaus (Ebertstraße 57) feierlich in ihr Amt ein. In diesem ist sie zusammen mit ihrem Kollegen Pfarrer Michael Ziebuhr für die Gläubigen da, die im Bezirk um das Lutherhaus und die Christuskirche leben. Doch die Pfarrerin übernimmt auch Aufgaben, die die gesamte Lintforter Kirchengemeinde betreffen. So führt sie zum Beispiel die Angebote der Kirchengemeinde zur Trauerbegleitung weiter.

Und was liegt ihr außerdem am Herzen? „Als Kirchengemeinde brauchen wir auch Nachwuchs“, sagt die Pfarrerin. Dazu hat sie zum Beispiel die Mütter der Konfirmandinnen und Konfirmanden im Blick. „Ich will wissen, was diese jüngeren Frauen bewegt, was sie interessiert und sie dann gerne in die Gemeinde einladen.“ Für das Gelingen ihres Vorhabens bringt Susanne Rosorius Entscheidendes mit: „Ich freue mich schon darauf.“

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