Fit mit vier neuen Gelenken
18.02.2010 | 08:00 Uhr 2010-02-18T08:00:00+0100Kamp-Lintfort. Ingrid Pittgens liest mit Interesse unsere Serie über die Kniegelenksoperation Wilhelm Paahsens. Sie will allen, die vor einer ähnlichen OP stehen, Mut machen. „Ich selbst habe gleich vier neue Gelenke bekommen”, schildert sie. „Der Gewinn an Lebensqualität ist kaum zu beschreiben.”
Sie fühlt sich wie ein neuer Mensch. „Es fing mit einem Knie an, dann kam die Hüfte auf der anderen Seite dazu, schließlich streikten das zweite Knie und die zweite Hüfte”, schildert sie. „Da war ich erst 53 Jahre alt.”
Das war vor sechs Jahren. „Für eine OP sei ich zu jung, sagte mir damals mein Arzt.” Die Lintforterin aber setzte alle Hebel in Bewegung und fand Hilfe im Krupp-Krankenhaus in Essen. Ihr Mann Hans Joachim: „Wir waren immer sportlich, haben uns viel bewegt. Ein Leben im Sessel, mit starken Schmerzen und noch stärkeren Schmerztabletten wäre für meine Frau undenkbar.”
Zunächst hätten die Ärzte versucht, das Knie, das anfänglich die meisten Probleme gemacht hatte, zu retten. „Aber das war leider nicht möglich.”
Die beiden Knie- und Hüftgelenke wurden schließlich durch Prothesen ersetzt. Jeweils im Abstand von sechs Monaten. „Meine Frau hat beim Verlassen der Klinik immer schon den nächsten OP-Termin abgesprochen. Innerhalb von 18 Monaten ging das alles über die Bühne.”
Man muss auch selbst daran arbeiten
„Ich wollte endlich wieder schmerzfrei laufen können”, erklärt Ingrid Pittgens. Das kann sie jetzt wieder. „Man muss zwar selbst mitarbeiten, damit man wieder auf die Beine kommt. Aber es geht, wenn man will. Vor allem der Muskelaufbau ist sehr wichtig”, berichtet die agile 59-Jährige, die inzwischen Bewegungstherapie am St. Bernhard-Krankenhaus bekommt. Aber auch zu Hause ist sie fleißig, hat verschiedene Geräte, mit denen sie die Kraft ihrer Beine trainiert.
Heute geht das Paar wieder im Wald spazieren. Walken, Schwimmen und Radfahren sind wieder möglich. Im Juni war das Paar zum Wandern in Grenoble, an die Mosel ging's zum Radfahren. Nächsten Winter wollen die beiden das Patenkind in Neuseeland besuchen.
„Es ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber unsere Enkel behaupten, sie hätten die coolste Omi der Welt”, meint der Opa.
23:37
Ich hatte heute Verstopfung Kalutti , ist ein sehr unangenehmes Gefühl .
Die Apotheke konnte mir helfen .
Dieses Schicksal haben Millionen vorwiegend im asiatischem Raum ( China ) -:) siehe die Form der Augen -:)
08:44
Wen interessiert das?
Dieses Schicksal haben Tausende.
Gibts es keine anderen wichtigen Nachrichten?