Einbrecher in Untersuchungshaft - „Hömma, wo hasse Geld?“

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Was wir bereits wissen
So wird man wohl nicht oft aus dem Schlaf gerissen: „Hömma, wo hasse Geld?“ wollte ein Einbrecher im Oktober 2010 von einer Moerserin, in deren Wohnung er eingedrungen war, wissen. Der Mann wurde mittlerweile gefasst und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Moers.. Nach 17 Monaten konnte jetzt ein im Oktober 2010 verübter Einbruch geklärt werden. Der 46-jährige Einbrecher wurde durch eine DNA-Spur überführt und sitzt in Untersuchungshaft.

Ein Mann war damals in die Wohnung einer 60-Jährigen an der Straße „An den Eichen“ in Moers eingedrungen, während die Frau schlief. Der Einbrecher durchwühlte die Wohnung, ging dann ins Schlafzimmer und weckte die Moerserin: „Hömma, wo hasse Geld?“ Da er aber, ohne auf eine Antwort zu warten, wieder aus dem Schlafzimmer verschwand, konnte die 60-Jährige flüchten.

In der Wohnung hatte der Mann ein Taschentuch verloren – die Kripo hatte somit seine DNA. Als der Moerser nach einem weiteren Einbruch im August 2011 gefasst wurde, gab es in der DNA-Datei des Landeskriminalamtes einen Treffer. Der wegen Eigentumsdelikten seit langem polizeibekannte Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.