„Ein Schaf fürs Leben“
01.03.2011 | 20:41 Uhr 2011-03-01T20:41:00+0100
Moers. Fünf Jugendliche waren sich einig: Sie als Jury vergaben bei der Abschlussgala des Theaterfestivals „Penguin’s Days“ am Dienstagabend des Preis für die beste Inszenierung, den „Goldenen Pinguin“, an das Kinderstück „Ein Schaf fürs Leben“.
Das Stück wurde inszeniert vom Bonner Theater Marabu. Den Sonderpreis bekam Thalias Kompagnons (Nürnberg) mit „Kafkas Schloss. Ein Machtspielchen“.
„In diesem Jahr war das Spektrum der Inszenierungen, die bei den Penguin’s Days zu sehen waren, sehr groß“, sagte Holger Runge, der künstlerische Leiter der Penguin’s Days. „Ich finde es sehr faszinierend, zu sehen, wie Kinder reagieren, die mit zwei Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben ins Theater gehen. Sie sitzen im Publikum und staunen. Dagegen waren die Kafka-Bearbeitungen keine klassischen Jugendtheaterproduktionen, sondern einfach sehr gute Inszenierungen. Die Jugendlichen fanden es gut, dass sie wie erwachsene Theaterbesucher angesprochen werden. Insgesamt war das künstlerische Niveau des Festivals sehr hoch.“ Insgesamt besuchten über 2600 Menschen die 19 Vorstellungen.
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