Ein Meer aus Rosen in Neukirchen-Vluyn

12. Rosenfest des Lions Clubs Rheurdt / Niederrhein.
12. Rosenfest des Lions Clubs Rheurdt / Niederrhein.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Der Lionsclub Rheurdt/Niederrhein hatte zum 12. Rosenfest auf den Tompshof geladen. Der Erlös aus dem Fest kommt dem Treff 55 zugute.

Neukirchen-Vluyn..  Am Samstag verwandelte sich das Anwesen von Hannelore Schulte wieder in ein buntes Blütenmeer. Bereits zum 12. Mal organisierten die Frauen des Lions Club Rheurdt/ Niederrhein das Rosenfest auf dem Tompshof. Hannelore Schulte ist selbst Mitglied im Verein.

Die Idee, ein Fest ganz im Zeichen der Rose zu veranstalten, kam ihr „in einer schlaflosen Nacht“, erzählte sie. Und weiter: „Ich hatte schon immer viele Blumen und dachte mir, wie kann man die in Szene setzen?“ Durch die unterschiedliche Bepflanzung ändert sich auch die idyllische Kulisse selbst Jahr für Jahr, was das Fest für Blumenliebhaber immer wieder interessant macht.

Gewachsenes Fest

Das Fest ist mit den Jahren gewachsen. Am Samstag kamen acht regionale Aussteller und präsentierten ihre Handwerkskunst. Die Besucher konnten nicht nur ihren Garten mit frischen Rosen aufstocken, sondern beispielsweise auch zwischen Handtaschen, Keramik-Deko und Schmuck aus Besteck stöbern.

Zu sehen und bestaunen gab es zudem die Arbeiten aus dem Projektzimmer: Die Frauen der Dorfmasche waren das erste Mal beim Rosenfest dabei. Um dem Blumenthema gerecht zu werden, strickten und häkelten sie passende Bezüge für Hocker und andere rosige Accessoires.

Auch die Präsidentin des Clubs Dorothee Voshaar schätzt das mittlerweile zur Tradition gewordene Fest: „Die Vorbereitungen schweißen uns als Verein auch immer wieder mehr zusammen. Wenn man dann noch sein Spendenziel erreicht hat, ist es perfekt gelaufen.“ Mit dem Erlös unterstützt der Club die Flüchtlingsarbeit des Treff 55.

An ihrem eigenen Stand verkauften die Mitglieder selbstgemachte Rosenbowle und Kuchen. „Über 80 Kuchen haben wir gebacken. Um unser Ziel zu erreichen, geben wir auch beim Backen Gas“, erklärte Mitglied Simone Sahm.

Draußen stand „Rosen-Expertin“ Heike Burk währenddessen den Interessierten beratend zur Seite. Von Anbeginn verkauft sie die Blumen beim Fest. Dieses Jahr waren es mehr als 300 Stück, die sie im Gepäck hatte. Und da war alles dabei: Von der Kletter- bis zur Strauchrose, der englischen, stark duftenden Rose, sowie der Lions-Rose, die nach einem Mitglied aus Schleswig-Holstein benannt ist. Dass das Rosenfest beliebt ist, zeigen auch die immer wiederkommenden Besucher.

Eine runde Sache

„Viele kommen jedes Jahr wieder, um zu berichten, was aus ihren Pflanzen geworden ist“, erklärte Heike Burk. Und einig sind sich alle Mitglieder: Das Rosenfest ist eine runde Sache.