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Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro

07.04.2010 | 17:36 Uhr
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro

Moers. Von außen sieht dieses Auto so aus wie jede andere B-Klasse von Mercedes. Es fährt sich auch wie eine B-Klasse. Allerdings ist es mit 1,3 Millionen Euro etwas teurer, und trotz dieses exorbitanten Preises hat es noch nicht einmal Getriebe oder Auspuff.

Mit einem Wort: Es ist ein voll alltagstaugliches Elektroauto mit Brennstoffzellenantrieb und einer Reichweite von etwa 400 Kilometern. 2015 soll es zum gleichen Preis wie ein B-Klasse-Diesel in Serie gehen. Als erster Mercedes-Händler konnte Dr. Hans Nühlen jetzt den „F-Cell“ vorstellen und Probe fahren. Die Redaktion fuhr mit.

Um Skeptiker zu beruhigen: Der „F-Cell“ ist nicht langsam. 136 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment sind Leistungswerte, die sich hinter Benzinern oder Turbodieseln nicht zu verstecken brauchen. Die vollen 290 Newtonmeter fallen bereits über die Passagiere her, wenn der Fahrer das „Gaspedal“ im Stand durchtritt. Ein leises Surren – das Auto zieht unaufhaltsam davon.

Nur leise ist dieser Mercedes, höllisch leise. Für Passanten fast unhörbar setzt er sich in Bewegung, das Lauteste an ihm sind noch die Reifen. Im Innenraum ist nur der Elektromotor zu hören; das Beschleunigungsgeräusch erinnert an einen ICE. Einem Drehzahlmesser gleich zeigt ein Instrument die Leistungsabgabe des Motors an – Otto Normalfahrer fühlt sich sofort heimisch. Ein Getriebe hat der „F-Cell“ nicht, aber einen der Automatik ähnlichen Wählhebel.

Vergleicht man den Wagen mit einem leistungsgleichen B-Klasse-Benziner, liegt dessen Verbrauch laut Hersteller bei nur 3,3 Litern. Was den CO2-Ausstoß angeht, so ist der einfach null. An die Steckdose muss der Mercedes auch nicht, denn den Strom für seine Batterien erzeugt er selbst. Und die Emission? Wasser.

Harry Seelhoff



Kommentare
24.03.2010
15:54
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von der unheimliche | #7

Ein Essener Unternehme vertreibt jetzt einen kleinen Elektro-Stadtflitzer. Sieht ganz pfiffig aus der kleine Mia. Wenn die Ölmultis den übersehen haben, dann wird das eine Renner. Und die anderen Hybrid-Hersteller werden staunen. Kein Benzin, kein Öl, keine Abgase.
Wirklich eine Alternative. Schaut mal rein http://www.derwesten.de/leben/auto-und-verkehr/Essener-Unternehmen-plant-Vertrieb-von-guenstigem-E-Auto-id2753709.html

24.03.2010
12:02
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von Joe Black | #6

@ Wissen 007

mit Wasserstoff natürlich, siehe Emmision: Wasser.
Da Erdgas auch Kohlenstoff enthält hat Erdgas auch immer eine CO2 Emmision.

Ich gebe Ihen aber recht, das hätte ruhig Erwähnung finden können.

24.03.2010
11:46
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von Wendler kommt zur Sache | #5

#4 @KaiWendler
und jetzt bitte noch einmal ins Deutsche übersetzen.
Wer ist gemeint?
Was meinen Sie?
Fragen über Fragen?

24.03.2010
10:58
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von KaiWendler | #4

Schade, was hier für destruktive Kommentare abgegeben werden.

Als Information ok. Als Schleichwerbung für Nühlen evtl. bedenklich. Aber insgesamt doch nicht schädlich.

Wer Fachartikel lesen will, soll sich Autobild und Co. kaufen und nicht über Artikel meckern, die für Noppes online gelesen werden.

Basta.

23.03.2010
22:37
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von wer soll das glauben ? | #3

Wetten, dass in 2 Jahren die Kiste wieder vergessen ist und als zu teuer und ineffizent und weiter so hohle Floskeln auftauchen werden. Die Öl-Lobby wird auch diese Idee großzügig aufkaufen. BMW hatte schon gegen Ende der 70er Wasserstoffautos hergestellt, die demnächst in Serie gehen sollten. Apollo 11 ist bereits 1969 mit Brennstoffzellentechnik zum Mond geflogen und uns wollen sie seit 40 Jahren erzählen, dass alles immer noch nicht serienreif ist. Wer soll so einen Blödsinn eigentlich glauben? Im Wolfsburger VW Museum steht das serienreife 1 Liter Auto in einer Glasvitrine, warum wohl?

Für wie blöd hält uns sie Öl- und Autolobby uns Verbraucher eigentlich?
Warum erst 2015 serienreif?
Alles nur heiße Luft, wie immer.

Übrigens, jede Studie kostet ein par Millionen, bevor sie endlich in Serie geht, also was soll diese stumpfsinnige Überschrift auf BILD Zeitungsniveau?

23.03.2010
22:22
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von essenberger | #2

Es ist doch nur ein übliches Auto nur mit einem anderen Antrieb. Und dann auch noch 136 PS.
Das ist doch nicht innovativ.

23.03.2010
20:09
Ein Elektroauto für 1,3 Millionen Euro
von Wissen 007 | #1

Lieber Herr Sellhof,
der Artikel ist leider etwas werlos. Womit wird denn die Brennstoffzelle gefüttert. Mit Erdgas oder mit Wasserstoff oder mit ??? Wenn mit Wasserstoff, dann ist die CO2-Emission für die Herstellung des Wasserstoffes bitte anzugeben.

Man muß schon ehrlich gegenüber der Umwelt sein.

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