Ehrenamt bei Neujahrsempfang im Mittelpunkt

Rheurdt..  Erstmals gibt es am Sonntag einen offiziellen Neujahrsempfang der Gemeinde Rheurdt. Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen lädt dazu alle Rheurdter und Schaephuysener für 11 Uhr in die Gaststätte Winters/Wircbici ein. Der Bürgermeister will das vergangene Jahr Revue passieren lassen und einen Ausblick auf das Jahr 2015 in der Gemeinde wagen. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Männergesangverein Schaephuysen und die Gitarrengruppe Rheurdt.

Vor der versammelten Bürgerschaft werden auch die Ratsmitglieder verabschiedet, die sich nach langjähriger Zugehörigkeit zum Gemeinderat nicht mehr in dieser Aufgabe politisch betätigen wollen. Aber auch ehrenamtlich in Vereinen und Institutionen Tätige werden bei dieser Veranstaltung vorgestellt und gewürdigt. Dabei wird auch die Goldene Ehrennadel der Gemeinde verliehen. Mit den Ehrungen der Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2014 endet der offizielle Teil.

In den vergangenen Jahren wurden solche Ehrungen im Anschluss an die letzte Ratssitzung eines Jahres im Ratssaal vorgenommen. Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen hatte die Idee, sie in den Rahmen eines Neujahrsempfangs zu stellen. „Die Menschen, um die es geht, sollen im Mittelpunkt stehen“, begründet er. Es gehe nicht nur darum, den ehrenamtlich tätigen Menschen zu danken, sondern das Ehrenamt als solches herauszustellen und zu bewerben. „Die Menschen drängeln sich ja nicht gerade, um ein Ehrenamt zu übernehmen . . .“

„Ein solcher Empfang bietet auch eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich näher kennen zu lernen“, sagt Bürgermeister Kleinenkuhnen. Er würde sich besonders freuen, wenn auch viele Neubürger zum Empfang kommen, damit sich „alte“ und „neue“ Rheurdter beziehungsweise Schaephuysener kennenlernen können.

Bei seinem Ausblick auf 2015 will Kleinenkuhnen nicht nur die finanzielle Situation der Gemeinde erörtern, sondern auch darstellen, dass diese vor einem Jahr der Entscheidungen stehe. Er nennt Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklungsplanung, für die im Haushalt eine halbe Million Euro vorgesehen sei. Eine wichtige Entscheidung betreffe die Grundschule: Es geht darum, welcher der beiden Standorte, Rheurdt oder Schaephuysen, aufgegeben wird.