DRK-Chef tritt nach Beleidigung nicht zurück
21.09.2010 | 18:04 Uhr 2010-09-21T18:04:00+0200
Moers.Johann Kölscheid bleibt Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Moers. Daran lässt der Repelener, der den Politiker Ibrahim Yetim (SPD) wegen dessen türkischer Herkunft beleidigt hatte, keinen Zweifel: „Für mich hat sich das Thema erledigt.“
„Für mich hat sich das Thema erledigt, mehr möchte ich dazu eigentlich nicht mehr sagen.“ So äußert sich Johann Kölscheid, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Moers zur Diskussion , die der Repelener ausgelöst hatte: Kölscheid hatte den SPD-Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim öffentlich wegen dessen türkischer Herkunft attackiert (Kommentar zum Thema).
Ob er denn nicht glaube, dass die Debatte um seine diskriminierenden Äußerungen gegenüber Yetim („Haben die denn keinen Deutschen?“) seinem DRK-Ortsverein Schaden zugefügt haben? „Bis jetzt nicht“, glaubt Kölscheid.
Dieser Meinung ist offenbar auch Hans-Joachim Haustein, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Niederrhein. Im Gipfeltreffen zwischen der DRK-Spitze und den SPD-Vertretern Siegmund Ehrmann und Ibrahim Yetim einigte man sich auf gegenseitigen Respekt. Die SPD erkennt die Arbeit des Moerser DRK an, insbesondere das der Ehrenamtler. Das DRK distanziert sich von Kölscheids Äußerungen. Kölscheid selbst nahm nicht teil. Gemeinsam wolle man für Toleranz und gegenseitigen Respekt eintreten.
Yetim hält sich zurück: „Für mich war wichtig, dass das Rote Kreuz die Aussagen bedauert.“
19:32
diese worte eines Insiders sollte mal nur für sich stehen:
Eine gebildete, geistreiche und weltgewandte Persönlichkeit findet sich eben nicht so schnell für den Posten des DRK-Ortsverbandsvorsitzenden und man darf sich daher nicht über eine peinliche Fehlbesetzung aufregen.
Danke
19:15
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Bereich der Ehrenämter zeitintensive Posten schwer zu besetzen sind. Da muß man oft nehmen was kommt. Eine gebildete, geistreiche und weltgewandte Persönlichkeit findet sich eben nicht so schnell für den Posten des DRK-Ortsverbandsvorsitzenden. Solche Leute machen woanders Karriere. Aber solange man selber nicht bereit ist seine Zeit für einen solchen Posten zu opfern, darf man sich nicht über eine peinliche Fehlbesetzung aufregen.
18:20
naja, vielleicht hatte Herr Kölscheid ja immer genug Deutsche für den Job gefunden.....
Ein aktiver Deutscher mit türkischem Namen hat ja in der Politik, in der Partei und bei den Eidgenossen der Feuerwehr, THW und DRK nichts zu suchen...wenn man den Kommentatoren hier glauben schenken möchte....
Aber die Kommentatoren meinen, dass natürlich nicht so. Sind ja alles liebe brave demokratie und grundgesetzliebende Bürger, die einfach sagen wollen was sie denken und fühlen, ohne einen Hintergedanken.
Und da wird einfach mal Herr Yetim durchs Dorf gejagt, ist ja einfach und wahrscheinlich hat er auch den Fehler begangen, er hat es sich getraut über das Dorffest zu laufen. Er konnte sich sogar das Eintrittgeld leisten und belästigt dann die elitäre Runde am Fest, wo man doch so schön unter sich sein wollte.
Man, immer wieder diese Deutschen mit türkischem Namen....
18:00
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17:45
@ 2
Ich glaube keiner der Türkischen oder sonstigen Ausländischen Mitbürger sind in einem solchen Verein Organisiert.
Ich trete zurück
Glück auf.
http://heinzkolb.npage.de
17:42
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17:21
Meine Güte, wie oft werden wir denn beleidigt mit
Äusserungen wie Nazi oder sch...Deutscher ?
Machen wir dann auch immer ein Fass auf?
17:08
Man kann sich hier nur fremdschämen.
Selbstverständlich ist der gewählte SPD-Mann mit türkischem Namen ein Deutscher.
Die Frage: ...haben die denn keine(n) Deutsche(n)? erübrigt sich da.
Aber vielleicht hätte die Frage auch ...haben die den keine(n) Arier? lauten sollen.Arier ist Herr Yetim wohl eher nicht.
16:55
Ich glaube heute haben einige Gerhirnzellen Ausgang. Bei dem schönen Wetter kann man es ja verstehen, aber dann bitte Leute, versucht gar nicht erst zu denken!
Danke
15:52
wie sagen es doch gleich die Schweizer:
Schweizer kann jeder werden, als Eidgenosse wird man geboren
Bei uns kann auch jeder Deutscher werden, der es will...