Drei Kandidaten für Isigkeit-Nachfolge in Moers

Die evangelische Kirche an der Kirchstraße in Duisburg-Hochheide.
Die evangelische Kirche an der Kirchstraße in Duisburg-Hochheide.
Foto: Volker Herold
Torsten Maes, Wolfram Syben und Michael Diezun möchten Superintendent im Kirchenkreis Moers werden. Wer möchte, kann sich selbst ein Bild machen.

Moers..  Superintendent Ferdinand Isigkeit wechselt am 5. Dezember nach Düsseldorf. Um seine Nachfolge bewerben sich die Pfarrer Torsten Maes, Wolfram Syben und Michael Diezun.

In der kommenden Woche stellen sich die drei Kandidaten bei Gottesdiensten in der evangelischen Kirche Duisburg-Hochheide, Kirchstraße 105 vor. Die Gottesdienste am Montag, 24. Oktober (Torsten Maes), Dienstag, 25. Oktober (Wolfram Syben) und Mittwoch, 26. Oktober (Michael Diezun) beginnen jeweils um 18.30 Uhr. Die Auswahl des Predigt-Textes ist den Kandidaten überlassen, wie die Kirche mitteilt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, mit den Pfarrern ins Gespräch zu kommen.

Alle drei Kandidaten sind schon lange Pfarrer

In Hochheide findet am 11./12. November auch die Synode des Kirchenkreises Moers in der evangelischen Kirche im Rheinland statt, auf der der neue, dann hauptamtliche Superintendent gewählt wird. In sein Amt eingeführt wird er am 4. Dezember.

Torsten Maes ist Pfarrer der Stadtkirche Moers, Vorsitzender des Presbyteriums und Stellvertreter von Superintendent Ferdinand Isigkeit. Wolfram Syben ist nach Angaben der evangelischen Kirche Moers seit vielen Jahren als Religionslehrer am Gymnasium Adolfinum tätig. Im Kirchenkreis ist er als Skriba, etwa: 2. Stellvertreter des Superintendenten, aktiv.

Zu Michael Diezun gab es am Montag auf NRZ-Anfrage keine aktuellen Informationen von der evangelischen Kirche. Nach Angaben der evangelischen Kirche im Rheinland aus dem Jahr 2011 war Diezun von 1997 bis 2011 Pfarrer in Lintorf-Angermund (Ratingen/Düsseldorf), bis er am 1. September des Jahres Pfarrer der Evangelischen Gemeinden Midrand und Kelvin in Johannesburg, Südafrika wurde. Die Entsendung ist demnach auf sechs Jahre angelegt.

Ferdinand Isigkeit künftig unterwegs mit leichtem Gepäck

Ferdinand Isigkeit hatte Anfang Juli erklärt, dass er nicht mehr für das Amt des Superintendenten zur Verfügung stehe. Isigkeit, der in den vergangenen Jahren einen 2005 beschlossenen Umstrukturierungsprozess im Kirchenkreis Moers begleitet hat, wechselt zum 5. Dezember nach Düsseldorf, wo er einer Gruppe mit dem Titel „Unterwegs mit leichtem Gepäck“ angehört. In dieser der Rechtsabteilung der evangelischen Kirche im Rheinland angehörigen Gruppe sollen Reformmaßnahmen diskutiert werden.

Im September hatte der Nominierungsausschuss unter Leitung von Pfarrer Matthias Immer nach Vorgesprächen beschlossen, alle drei Bewerber als Kandidaten vorzuschlagen. Im Gegensatz zu Ferdinand Isigkeit, der auch Pfarrer in Hochheide ist, wird der neue Superintendent hauptamtlich für die 28 Gemeinde des Kirchenkreises Moers tätig sein.

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