Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn

Zeltaufbau fürs Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland.
Zeltaufbau fürs Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland.
Foto: Markus Joosten
Was wir bereits wissen
Am nächsten Donnerstag startet wieder das Dong Open Air auf der Halde. Bis Sonntag sind noch Restkarten über die DOA-Interneseite zu haben.

Neukirchen-Vluyn.. Ab dem nächsten Donnerstag gibt es auf der Halde Norddeutschland wieder ordentlich was auf die Ohren. Das Dong Open Air geht in die 15. Runde. Ein Jubiläum. Dazu haben zahlreiche Headliner der vergangenen Jahre ein Geburtstagsvideo veröffentlicht, das über die Internetseite des Festivals aufzurufen ist. Happy Birthday, DOA! Einen besonderen Geburtstagsauftritt soll es am Wochenende vom 16. bis 18. Juli auf der Halde nicht geben.

Aber Mit-Organisator Stephan Liehr kündigt wieder ein excellentes Programm mit international bekannten Bands an. Carcass kommen. Die hätten zwei Subgenres ausschlaggebend beeinflusst, erklärt der Veranstalter. Eluveitie, Die Apokalyptischen Reiter, Gamma Ray und etliche andere national und international bekannte Bands sind ebenso am Start. Insgesamt gab es 750 Anfragen, wie Stephan Liehr sagt. Daraus hat das Orga-Team jetzt das Programm für die drei Tage zusammengestellt.

Erwartet werden auch in diesem Jahr wieder bis zu 2500 Besucher. Irre, wenn man bedenkt, dass die Organisatoren vor 15 Jahren mit 100 Zuhörern auf einer Wiese gestartet sind. Damals hatten die Veranstalter 12 Bands eingeladen, neun sind dann letztlich aufgetreten. Ab 2003 ist das Festival auf die Halde gezogen. In dem Jahr trat der erste international bekannte Headliner vor rund 600 bis 700 Metallfans auf.

In Erinnerung werden die Jahre 2008 bis 2012 bleiben. Innerhalb nur eines Tages waren die Karten in diesen Jahren ausverkauft. Zuweilen dauerte es sogar nur wenige Stunden, bis die begehrten Karten weg waren.

Undergroundförderung

„Leider gehen die Karten nicht mehr so schnell weg wie früher“, sagt Stephan Liehr. Aber: Der Vorverkauf läuft dennoch sehr gut. Beklagen mag er sich angesichts dessen, dass schon jetzt weit über 2000 verkauft sind, nicht. Liehr: „Wir sind zufrieden.“ Bis morgen läuft der Vorverkauf. Dann möchte das Orga-Team einen Hinweis auf die Webseite setzen, ob es möglich ist, an der Abendkasse noch an Karten zu kommen.

Stephan Liehr und seine Mitorganisatoren stehen wie die Macher des Freefall Festivals in Moers für eine besondere Sorte Festival-Veranstalter. Alles Ehrenamtliche, die sich vor Jahren zusammengetan haben, um etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Organisatoren, deren Musiktreffen mit den Jahren immer größer und bedeutsamer wurden. Und Menschen, die auf ihrem eigenen Lebensweg nicht stehen geblieben sind. In Moers ist mit dem 10. Mal dann Schluss mit der Musik. In Neukirchen-Vluyn soll es laut und krachend weitergehen. Zwar sind auch hier von den ursprünglichen 14 Leuten nur noch vier übrig. Aber die sind – zusammen mit ihren Helfern – motiviert wie immer.

Für dieses Jahr hat sich das Team ein neues, besseres und größeres Bühnenzelt gegönnt. „Bessere Akustik und mehr Platz für die Bühnenproduktion“, sagt Liehr. Das sei adäquater für das, was man vorhabe: Den Headlinern in deren Ansprüchen gerecht zu werden. Schließlich spielt DOA mittlerweile weiter oben mit. Aber: Die Nachwuchsbands aus dem Metallbereich werden nicht vergessen. „Wir wollen nach wie vor Undergroundbands fördern“, betont Stephan Liehr. Die bekommen einen eigenen mit Boxen ausgestatteten Stand, an dem sie ihre CDs präsentieren können.

www.dongopenair.de