Die Gesichter der Sekundarschule
25.01.2012 | 19:14 Uhr 2012-01-25T19:14:00+0100
Kamp-Lintfort. Die Bezirksregierung ernannte das Anmeldeteam für die neue weiterführende Schule in Kamp-Lintfort.
Die Sekundarschule hat erste Gesichter bekommen: Gestern beauftragte Heinz Gniostko von der Bezirksregierung per Verfügung ein Anmeldeteam für die ab Sommer aller Voraussicht nach beginnende Sekundarschule. Fünf gestandene Lehrerinnen und Lehrer kümmern sich um Eltern, die ihre Kinder an der neuen Schule anmelden wollen.
„Federführend im Team“, so Gniostko, „ist Barbara Mennekes.“ Sie ist stellvertretende Leiterin der Realschule Rheinberg und eine erfahrene Schulentwicklerin, die schon im Anmeldeteam für die Gemeinschaftsschule in Rheinberg aktiv war. Anja Meyn ist als Lehrerin an einem Duisburger Gymnasium tätig und repräsentiert laut Gniostko die gymnasialen Standards, hat Erfahrungen mit Abituranforderungen.
Drei Lehrer aus Kamp-Lintfort komplettieren das Team. Angelika Golitz, Leiterin der Hauptschule am Niersenberg, bringt Hauptschulkompetenz ein und hat gemeinsam mit Michael Schwär, dem Leiter der Realschule, am Konzept der Sekundarschule gearbeitet. Bernd Benninghoff schließlich ist Lehrer an der Unesco-Schule, dem Kooperationspartner der kommenden Sekundarschule.
„Wir sind in der Zukunft breit aufgestellt für gemeinsames Lernen“, freute sich der für den Bereich Schule zuständige 1. Beigeordnete Christoph Müllmann. „Wir sind stolz, dass wir relativ zügig diesen Weg beschritten haben.“
Die Eltern von Viertklässlern, die sich für die neue Schulform interessieren, können sich darüber am Donnerstag, 9. Februar, ab 19 Uhr in der Realschule an der Sudermannstraße (dort wird die Sekundarschule ihr Domizil haben) informieren lassen. Die Anmeldung findet dann in der Woche vom 13. bis 17. Februar statt – zeitgleich mit der Anmeldung zur Gesamtschule. Da die Zahl der neuen Schüler auf 125 (fünf Klassen zu 25 Schüler) begrenzt ist, sollten Eltern auch einen Zweitwunsch angeben.
Eine Mitwirkung der Eltern ist ausdrücklich gewünscht. Dazu gibt es Wochenendworkshops mit einer externen Moderation. So soll eine Aufbruchstimmung erzeugt werden. Und: Die Eltern sollen nicht nur ihre Kinder abgeben, sondern als Partner ernst genommen werden.
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