Politik
Der Kandidat heißt Ibrahim Yetim
01.07.2009 | 13:56 Uhr 2009-07-01T13:56:00+0200Moers. Bei der Wahlkreiskonferenz gestern Abend im Sportpark Klingerhuf hatte Mark Rosendahl das Nachsehen.
Plötzlich ging alles ganz schnell. Ibrahim Yetim, der SPD-Landtagskandidat des Ortsvereins Moers, strahlte bis über beide Ohren, sein Kontrahent Mark Rosendahl ist zu sehr Mensch, um seine Enttäuschung zu verbergen. Warum auch? Der Rheinkamper Kandidat hatte zuvor die meisten der Genossen im Sportpark Klingerhuf überrascht, sein Redekonzept der Vorwochen umgeworfen, und seine Politik mit „Kopf und Herz” nochmal intensiver beworben. Yetim holte trotzdem 41 Stimmen und ließ sich gratulieren.
Freude vermischte sich mit Betretenheit nach der Ergebnisverkündung, selbst Yetim-Freunde fühlten mit dem erfahrenen Kommunalpolitiker, der sich ganz auf die Kandidatur fokussiert hatte. „So ist Demokratie”, sagte einer und fügte hinzu. „Das ist das Dilemma, wenn du zwei gute Kandidaten hast.” Anders interpretierte der Vorsitzende der Kreis SPD, Michael Heidinger, die Situation: „Das zeigt, wie viele fähige Leute wir haben.” In der Tat, und das mag gestern Abend wenig getröstet haben, bleibt Rosendahl ein wichtiger Eckpfeiler für die Moerser SPD im Kommunalwahlkampf.
„Keine Zerreißprobe”
Mund abwischen, weitermachen? So schnell geht das nicht. Nicht nur die Moerser SPD, im Norden wie in der Mitte, wird froh sein, dass das Kopf-an-Kopf-Rennen der Vormonate vorbei ist. Es hat Spuren hinterlassen, das kann kein Sozialdemokrat leugnen. Am allerwenigsten wohl die Kandidaten, bei denen sich Ibrahim Yetim in Anspielung auf die Berichterstattung in unserer Zeitung zu der Erklärung veranlasst sah: „Es gibt keine Zerreißprobe zwischen Moers Rheinkamp.”
Fakt ist: Auch gestern wurde deutlich, dass die Kandidaten unterschiedlicher nicht sein könnten. Bis auf einen Punkt: Beide forderten Beitragsfreiheit vom Kindergarten bis zur Uni und erhielten dafür Applaus.
Rosendahl, der Soziologe, begann fast philosophisch: „Ich will eine bessere Welt, eine gerechtere Gesellschaft”, sagte er zu seiner Motivation, nach Düsseldorf zu gehen. Stark verbessert erreichte er die Genossen gleich in mehreren Punkten. Yetim, der gewandte Redner, genauso. Er machte sich gegen Kinderarmut und für den Bergbau stark, setzte auf Sprachförderung und Eigenverantwortung bei Migranten. Und er machte deutlich, dass im Land zusätzlich zum Kopf auch der Ellbogen gehöre, um das Optimum für die Region herauszuholen. Das sah offenbar die Mehrheit der Delegierten genauso.
Hebers Wunsch
Schließlich war es der Neukirchener Ortsvereinsvorsitzende Rolf Heber, der wohl allen Sozialdemokraten im Saal aus der Seele gesprochen haben dürfte: „Ich wünsche mir, dass wir als SPD aus diesem Abend gestärkt hinaus gehen werden.”
18:44
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07:30
Wow, mal wieder Spitze, wie hier auf welchem Niveau kommuniziert wird. Treibweger jandelt mal wieder, aber das ist zuviel des Lobes, denn Treibweger wird sich fragen, wer ist denn Jandl? Übrigens mir geht es gut, nicht erkältet und ich spiele auch keine Liedchen. Und Schneewalzer, nee das ist nicht meine Musik. Aber vielleicht sollten wir beide mal ein Tänzchen wagen. Keine Bange. Ich entscheide dann selbst, wem ich danach das Abschiedsliedchen spiele.
23:28
Heiland
Richtig
wie schon mehrfach gesagt
Anne Fleischtoeppe wollter
wo isser jetzt
am Schappi Teller
Und Herr Hohmann spielt Ihm das Abschiedsliedchen
Hohmann ist stark erkaeltet
Er spielte 5 mal Hinter einander
Den schneewalzer
20:06
@Sportvereinler:
Für ein Ehrenamt brauch ich keine Politik!
16:42
Nicht aus Eigen Nutz
Fuer 9990 Euro zog es Marc Rosendahl nach Duesseldorf
Er ist demokratisch nicht gewaeghlt
Dem Herr Yetim traut man eben mehr zu
Haeme hat (Offiziell ) Keiner
Heute morgen auf dem Markt in Repelen
Das waren kommentare Aussagen ,da sind obige Beitraege Puppenstube .
Jetzt hat er ja mehr Zeit mit Seinem Sohn Dieren
Den rechten Sumpf um das scala Kino trocken zu
legen
14:31
Wirklich unfair, wie hier mit beiden umgegangen wird. Besonders aber, wie hier mit Herrn Rosendahl umgegangen wird.
Ich empfehle hier allen Rumtreibern sich lieber selbst mal für die Gesellschaft einzubringen, sei es politisch oder
bei anderen nützlichen Ehrenämtern. Aber nein, es wird gemeckert und gerne mal die Hand aufgehalten,
wenn Staat und Stadt was für einen tun. Blos nichts für andere machen. Wir haben ja auch alles so viel zu tun mit Beruf und
Familie.
Meist ist die Zeit wirklich ein Problem und ich verstehe, dass deswegen viele kein Ehrenamt ausüben können, aber
dann sollte man doch zumindest vor denen den Hut ziehen, die sich dennoch die Zeit für soetwas nehmen.
09:54
Nun an
Soll Herr Yetim zeigen was er auf der Pfanne hat.
Der Mann hat noch nicht eine Schueppe fuer Moers geschaufe´lt
Ob er das kann muss er (So er gewaehlt wird )
Beweisen
Warum nicht er ?
Das er Sachverstand Qualitaeten usw hat ,
Bescheinigtem Ihm andere,in dem diese Ihn ,
Und nicht den Selbsternannten Verkehrsexperten
Laechel Marc
Ihr Vertrauen aussprachen .
also hat der Mann doch was ,was Laechli nicht hat .
Mit Blaulicht !!!!Auf nach Duesseldorf ,
Ibrahim Yetim
Und Marc Du,Klappere weiter die Kaninchenzuchtvereine ,usw ab.
Denn !
Nur ein Grussonkel zu sein ,
Hat man Dir durch die Nichtwahl bescheinigt .
01:04
Hi Leute,
ich finde es schade das einige noch so diskrimierend denken. Wir leben doch alle hier in Moers bzw. in Deutschland. Wir sind doch alle MENSCHEN ob Türke, Deutsch oder Australier. Die Leute müssen im klaren sein die so denken, das irgendwanmal wie in Amerika der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin ein/e Türke oder Afrikaner wird. Sie sollten sich über die Realität gedanken machen.
00:05
Auch eine dumme Sache für Herrn Rosendahl. Da hat er mal eben ein Monatsgehalt von 9979,- EUR verloren.
Da kann man sich auch schon mal ärgen.
Abgesehen davon, daß er jetzt natürlich nichts mehr für irgendwelche Kindergärten und kostenlose Unis tun kann. Das muß dann der andere machen, der hat es sich ja auch so sehnlich gewünscht und selbstverständlich geht es hier ja überhaupt nicht um Kohle.
23:03
Zugegeben, ich war auch skeptisch als ich hörte, dass einer der beiden Kandidaten ein Türke sein soll.
Jetzt hatte ich vor Kurzem die Gelegenheit ihn kennenzulernen und ich war total überrascht. Er hat mich überzeugt. Er wirkt auch gar nicht türkisch. Mag daran liegen, dass er Deutscher ist ;-)
Also lassen wir doch Podolski einen guten deutschen Fußballer sein und Herrn Yetim zeigen, dass er ein guter Politiker für Deutschland ist.