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Defibrillator im Schwimmbad

13.07.2013 | 00:22 Uhr

Rheurdt. Im Notfall zählt jede Sekunde. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 50 000 Menschen an einem Herzinfarkt. Dabei ließe sich bei schneller Hilfe manches Unglück verhindern, wissen die Schwimmfreunde Rheurdt, die sich mit Hilfe der Enni Energie & Umwelt für den Ernstfall wappneten: Mit einem Defibrillator, den Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer an Kerstin Deselaers, Jürgen Lehoff und Willi Mölders, Vorstandsmitglieder der Schwimmfreunde, übergab.

Bereits seit einem Jahr versorgt der Energieanbieter die Schwimmfreunde mit Strom. Nach 220 Volt aus der Steckdose liefert die Enni nun also bis zu 4000 Volt Spannung, die der „Defi“ auf Knopfdruck für einige Millisekunden leisten kann. „Wenn wir damit nur ein Leben retten, hat sich unsere Unterstützung bereits mehr als gelohnt“, sagt Stefan Krämer.

Die Schwimmfreunde haben sich im vergangenen Jahr gegründet, um das Rheurdter Hallenbad vor der Schließung zu bewahren. Seitdem haben sie einen rekordverdächtigen Zulauf: Anstatt der erhofften 550 Mitglieder im ersten Jahr gehören dem Verein bereits mehr als doppelt so viele an. „Mit Frühschwimmern, Schulklassen, Freizeitschwimmern, Kursen und Reha-Sport ist unser Bad voll ausgelastet. Dabei haben wir viele ältere Nutzer, die zum Teil über 80 sind. Da kann immer was passieren“, sagt Jürgen Lehoff, der selbst eine Herzoperation hinter sich und die Anschaffung des „Defi“ vorangetrieben hat. Lehoff verspricht: „Wir werden alle unsere Übungsleiter im Umgang mit dem Defi schulen.“ Ein Schild soll Spaziergänger darauf hinweisen, dass das lebensrettende Gerät im Hallenbad verfügbar ist.



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