Das Logo für die Schau in Kamp-Lintfort ist da

Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Ein studentischer Wettbewerb schenkte der Stadt einen Hingucker. Drei Gewinner wurden ausgezeichnet.

Kamp-Lintfort..  Das hatte sich Meltern Kalayci sicher nicht träumen lassen, als sie für das Studium von Düsseldorf nach Kamp-Lintfort zog: Gestern saß sie mit ihrem Professor Christoph Zielke im Zimmer von Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt und nahm außer viel Lob einen frühlingshaften Blumenstrauß sowie die Ankündigung entgegen, dass die Stadt ihr 1000 Euro überweisen wird – die Siegerprämie im studentischen Wettbewerb für das offizielle Logo für die Bewerbung zur Landesgartenschau (LaGa) 2020.

Dieser Entwurf hat Esprit

Zwölf Entwürfe von sechs Studenten lagen der dreiköpfigen Jury – bestehend aus Prof. Michael Pichler von der Hochschule Rhein-Waal, Hermann Timmerhaus, Projektleiter der RAG Montan Immobilien GmbH, und Bürgermeister Landscheidt – zur Beurteilung vor. Einige Entwürfe hatten das Logo der Stadt – ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Hochschule entstanden – in das LaGa-Logo integriert. „Das wäre interessant gewesen, aber dieser Entwurf hier hat mehr Esprit“, so Landscheidt.

Meltern Kalayci arbeitete neben ihrem Studium des Informations- und Kommunikationsdesigns ein halbes Jahr lang an dem Logo, feilte am Entwurf: „Die Idee hatte ich schon relativ früh und habe versucht, jede Woche mit der Arbeit weiter zu kommen.“ Spielerisch, innovativ und farbenfroh sollte ihr Logo werden, aber dennoch die technische Seite der Stadt und der Hochschule abbilden; „filigran und lieblich trotz geometrischer Formen“, so formulierte es der Bürgermeister.

Professor Zielke zum Siegerentwurf: „Uns gefiel die Eigenständigkeit des Logos, andere werben oft mit Prilblümchen. Ich habe gleich gesagt: Wir dürfen nicht die Prilblümchen machen. Das Technisch-Systematische passt zur Hochschulstadt.“ Die Aufgabe sei für die Studenten schwieriger gewesen, als man denke, schließlich habe das Logo mehr einen Promotions-Charakter. Auch für zwei weitere Studenten der Hochschule Rhein-Waal hat sich die Arbeit gelohnt: Julian Peschel belegte den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz, Martin Hoffmann darf sich über einen dritten Platz und 300 Euro freuen.