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Das hätte man sich sparen können!

25.02.2010 | 12:59 Uhr

Nein, sehr bürgerfreundlich war die Abschleppaktion am Kastellplatz wirklich nicht. Die „Enni Night of the Bands” lockte die Menschen in die Innenstadt – und wen wundert's, dass viele von ihnen nach den Kneipenbesuchen das Auto lieber stehen ließen?

Es war schon unglücklich genug, den Bauernmarkt auf den Morgen nach der Kneipennacht zu legen; noch unglücklicher war es, die Sperrung des Kastellplatzes unzureichend auszuschildern.

Wie anders als ein klares Schuldeingeständis war es denn zu werten, dass die Stadt nach der Abschleppaktion auf die „Knöllchen” verzichtete? Unverständlich, warum sich die Stadt danach auf den Standpunkt stellte: Wir hätten zwar besser ausschildern können, aber juristisch sind wir auf der sicheren Seite. Nein, sehr bürgerfreundlich war das wirklich nicht.

Und offensichtlich auch juristisch nicht haltbar. Die vom Verwaltungsgericht geäußerten „Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit der Abschleppmaßnahmen” bedeuten nichts anderes als den Hinweis, dass die Stadt den Unfug beenden und die Abschleppkosten zahlen soll, bevor sie auch juristisch Schiffbruch erleidet.

Das Verwaltungsgericht zeigt gesunden Menschenverstand. Hätte die Stadtverwaltung diesen gezeigt, hätte sie die Abschleppkosten übernommen und der Bürgermeister hätte die Abgeschleppten zum Bier eingeladen. Bei der nächsten „Night of the Bands”.

Harry Seelhoff

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Kommentare
01.03.2010
11:09
Das hätte man sich sparen können!
von dummschwätzerhasser | #9

@bestatter
> Die Beschilderung war absolut amateurhaft
Das ist ja interessant, wieso denn das?
Hinweisschilder finde ich gar nicht amateurhaft und wenn dann auch noch extra eine Beschilderung an den Schranken angebracht wird finde ich das nicht amateurhaft sondern eher Bürgerfreundlich.
Wenn nicht permanent neue Schilder in Auftrag gegeben werden die einen Haufen Geld kosten, sondern gedruckte Beschilderung angebracht wird nenn ich das ebenfalls Bürgerfreundlich, weil Kostenbewusst gedacht.
Noch mal, Regeln sollen immer nur für andere gelten, niemals für einen selber.
Ach ja, das mit den Lobbyschreibern ist an den Haaren herbeigezogen. Mich braucht nieman dazu beauftragen um einen Kommentar zu dieser Thematik abzugeben.
Wenn es ihnen nicht passt, das jemand sich positiv zur Verwaltung äußert ist das ihr ganz persönliches basisdemokratisches Problem.
Auch wenn es hier offensichtlich in Mode ist auf Teufel komm heraus! auf die Verwaltung einzuschlagen muss ich das ja nicht unbedingt mitmachen.

28.02.2010
01:44
Das hätte man sich sparen können!
von bestatter | #8

Hallo DUMMSCHWÄTZERHASSER.
Die Beschilderung war absolut amateurhaft.

Sie hassen Dummschwätzer, sind aber ioffensichtlich selber ein solcher !!!!!!!!!!!!!!!!!!

26.02.2010
22:11
Das hätte man sich sparen können!
von KaiUweB | #7

Gute Berichterstattung, auch wenn hier eine bestimmte Lobby mal wieder Stimmung gegen die Geschädigten und gegen den, der unverschämterweise ausspricht, was die Mehrheit denkt, machen.

Die Leute, die hier die Geschädigten Bürger für blöd verkaufen wollen, sollten mal ihr Hirn einschalten.

25.02.2010
20:20
Das hätte man sich sparen können!
von Regenmacher | #6

Schade, der Autor hat leider gerade die Karnevalszeit hinter sich gebracht, sonst hätte es mal wieder einen sehr ansprechenden Kalauer zum Thema gegeben! So gem. dem Motto: Wer nicht parkt zur rechten Zeit, das Fahrzeug auf den Schlepper schneit!...

Passend zum Freund Hubert zitiere ich mal kurz:

Obwohl seine Kollegen schon auf Knien zum Chef gerutscht sind und rumgejammert haben, nein, jetzt vergrault der uns auch noch im Internet die Leser, und das müsste unbedingt abgeblockt werden.

Herr Seelhoff, Hefte raus - Klassenarbeit!

25.02.2010
17:28
Das hätte man sich sparen können!
von Friedensmacher | #5

Liebe Kommentar-Schreiberlinge,
man sollte sich doch an die Fakten halten, was Herr Seelhoff auch getan hat. Und Fakt ist: Was Recht ist sollte auch Recht bleiben.
Aus diesem Grund hat das Verwaltungsgericht auch diese Empfehlung ausgesprochen.
Sollten Sie damit ein Problem haben, richten Sie doch Ihren Unmut direkt an das Verwaltungsgericht. Und schreiben bitte keine weiteren unqualifizierten Kommentare.
Viele Grüße an alle Besserwisser

25.02.2010
17:11
Das hätte man sich sparen können!
von nochsonmist | #4

Als Schreiberling sollte man auch mal den Mut haben sich gegen das Volk zu stellen. Was Recht ist, sollte Recht bleiben. Herr Seelhoff ist mit Freund Hubert scheinbar ausgelastet.
Die Unfähigen können zumindest Schilder lesen und sehen. Seien wir doch mal ehrlich, es war sichtbar ausgeschildet. Sollte ich jedoch mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges und der Betätigung eines Knopfes so überfordert sein, dass ich dem restlichen Verkehrsraum keine Aufmerksamkeit schenken kann, dann sollte ich die Rechtmäßigkeit des Besitzes einer gültigen Fahrerlaubnis überdenken. in diesem Sinne - weiter so Freund Hubert.

25.02.2010
16:59
Das hätte man sich sparen können!
von GegnerDerWahrenDummschätzer | #3

Es scheint, die Stadtverwaltung hat einmal mehr ihre Honorarschreiber gegen Herrn Seelhoff ausgeschickt.

Für den denkenden Bürger sind diese plump-dreisten Kommentare glücklicherweise leicht durchschaubar. Die Unfähigen stehen einmal mehr mit dem Rücken an der Wand.

Nicht drüber ärgern und weiter so, Herr Seelhoff!

25.02.2010
15:59
Das hätte man sich sparen können!
von Fandesdummschwätzerhasser | #2

Endlich hat es einer erkannt. Leider wurde diese Diskusion bereits erfolglos geführt. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. In Zukunft finde ich auch erst einmal jedes Verbotsschild zu klein und zu hoch angebracht. Verweise auf das (ggf. gesprochene) Urteil und fühle mich ungerecht behandelt, wenn gegen mich entschieden wird.

25.02.2010
14:21
Das hätte man sich sparen können!
von Dummschwätzerhasser | #1

Soso, der große Meister haut schön auf der Verwaltung herum.
Ein Schuldeingeständnis soll der Verzicht auf die Erhebung der Gebühren und Verwarngelder sein.
Mein lieber Schreiberling, kurzes Nachdenken fördert in der Regel die Meinungsfindung.
Vielleicht schauen sie sich einmal das Parkverhalten in Moers an, bevor sie hier solche Kommentare absondern.
Es wird geparkt wo gerade keiner Aufpasst. Das ist die Relität. Selbst nach mehrmaligen Hinweisen in der Presse stehen trotzdem die Unbelehrbaren weiterhin auf den deutlich gesperrten Parkflächen. Wie hätten sie denn gerne die Beschilderung? Vielleicht mit Schildern die eine Einfahrt auf die Parkplätze verhindert? Dann wird eben wieder durch die Grünflächen gefahren.
Den Leuten die trotz Parkplatzsperrung dort gestanden haben geschieht es nur recht. Schade das hier kein Rückgrat gezeigt wurde. Die Falschparker glauben durch ihre dummen Kommentare das sie im Recht waren.
Hier gilt wie bei allen anderen Angelegenheiten deröffentlichen Hand: Regeln gelten immer nur für die anderen.

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