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Das Ende der Ausbildung auf West

28.06.2009 | 15:16 Uhr

Bergwerk: Die ersten Vortriebskolonnen wurden schon zu Prosper-Haniel verlegt – unter dem Schutz des RAG-Sozialplans.

Die Wirtschafts macht auch vor dem Bergbau nicht Halt: „Sie hat voll auf den heimischen Steinkohlebergbau durchgeschlagen”, musste Friedhelm Vogt, Betriebsratsvorsitzender des Bergwerks West, gestern Vormittag bei der Betriebsversammlung vor 950 von zurzeit 1700 Bergleuten in der Sporthalle an der Eyller Straße berichten. Der Absatz der Kokskohle für die Stahlindustrie sei um 40 Prozent, der von Kohle für Kraftwerke um 20 Prozent eingebrochen. Vogt: „Die Lösung dieses Problems bereitet dem Betriebsrat große Sorgen.”

Wie wird der fehlende

Kohleabsatz kompensiert?

Klar sei, dass deswegen Maßnahmen auf die Belegschaft zukommen werden. Ende Juli, Anfang August werde es Gespräche mit dem Vorstand der RAG geben, wie die nicht verkaufte Kohle kompensiert werden soll, so Vogt.

Dabei wurde auf West sogar schon weniger gefördert, als ursprünglich geplant war. „Wir haben eine Minderförderung von derzeit etwa 330 000 bis 350 000 Tonnen”, erklärte Helmut Braick, der neue Betriebsdirektor der Produktion. Das lag unter anderem daran, dass ein wichtiges Zulieferunternehmen im Bereich Streckenvortrieb insolvent wurde. Braick: „Die Abweichung ist erklärbar.” Dennoch bestehe der Vorstand auf der für das gesamte Jahr geplanten Fördermenge. Braick sagte zu: Das werde man aufholen.

In seiner Rede beschäftigte sich Vogt auch mit der politischen Situation in Kamp-Lintfort. Er prangerte die „Doppelzüngigkeit, im Wirtschaftsausschuss des Landtags den geplanten Kohleabbau unter Kloster Kamp durchzuwinken, der vor Ort von den gleichen Parteien verteufelt” werde, an.

Leichtfertiges Aus-Gerede

sei sozialunverträglich

Leichtfertig ein vorzeitiges Aus des Bergwerks West herbeizureden, gefährde die Sozialverträglichkeit des Kohlekompromisses und provoziere in der Region einen Strukturbruch. „Ich rate den Kollegen bei den anstehenden Wahlen ihre Stimme der einzigen Partei zu geben, die sich für uns einsetzt!”

Vogt forderte die Politik auch auf, Ersatz für die 48 Ausbildungsplätze, die ab Sommer im Bergwerk wegfielen, zu beschaffen. West ist mittlerweile ein abgebendes Bergwerk geworden – die ersten Vortriebskolonnen sind bereits auf Prosper Haniel.

Wolfgang Krause

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Kommentare
29.06.2009
08:04
Das Ende der Ausbildung auf West
von kalusdieter | #5

Je früher , desto besser!

28.06.2009
23:05
Das Ende der Ausbildung auf West
von Vluynbuscher | #4

Was bei diesem Bericht sofort auffaellt

von 1799 Belegschaftsmitgliedern waren 950 in der Halle

TRAURIG

Es haben noch nicht alle den Ernst der Lage erkannt

IHRE LAGE

Noch trauriger

Geordneter Rueckzug der 1. Klassigen Ausbildung auf Fritzen -- Henn

Da kann man nur sagen

Alles skeisse Deine Elli

28.06.2009
22:57
Das Ende der Ausbildung auf West
von Vluynbuscher | #3

Und bei den Kreismeisterschaften im Dummquasseln ,

Waren auch minniges ,wenn nicht noch vieler

28.06.2009
22:54
Das Ende der Ausbildung auf West
von Vluynbuscher | #2

hjhjhjhjdhjdhj

Noch (Bis 22 50 h nicht in der NRZ)

Bericht ueber das Melitta Filtertueten Weitwerfen

Gestern Abend am Stillen winkel in Utfort

Da standen se anne Haende und Pisten

Miniges wenn nich noch vieler

KgiU

28.06.2009
19:56
Das Ende der Ausbildung auf West
von hjhjjkkjjkl | #1

Wo bleibt der Bericht über das Parkfest in Moers?
Da waren mindetens genauso viel Leute wie in Xanten. Okay, dann schaue ich mal bei der RP nach. Die sind eh meistens schneller.

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