Chöre der Kirchengemeinde Vluyn sprechen eine Sprache

Chöre der ev. Kirchengemeinde Vluyn proben im Gemeindezentrum.
Chöre der ev. Kirchengemeinde Vluyn proben im Gemeindezentrum.
Foto: FUNKE Foto Services
In der evangelischen Gemeinde engagieren sich Sänger in vier Chören. Claudia Naujoks leitet die Chöre. Es gibt nur ein kleines Haar in der Suppe: Es könnte noch mehr singende Männer geben.

Neukirchen-Vluyn..  Eigentlich könnte Claudia Naujoks als Chorleiterin wunschlos glücklich sein. Die Sänger, die sich in der evangelischen Kirchengemeinde Vluyn in vier (!) Chören engagieren, sind zwischen sechs und „weit Ü60“ Jahre alt, haben sichtlich Spaß am Chorgesang, und wenn Jung und Alt gemeinsam den „Guten Mond“ besingen, ist das ein nicht nur musikalisch berührendes Erlebnis.

Erst auf den zweiten Blick findet man ein klitzekleines Haar in der Suppe: Es mangelt an Männern im besten Sangesalter zwischen 20 und 50 Jahren – wie übrigens fast überall. Claudia Naujoks sagt lachend: „Ja, stimmt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den: mehr Männer!“

„Die älteren Stimmen profitieren von den jüngeren, die ganz Kleinen wiederum lernen dabei und fühlen sich in die Gemeinschaft eingebunden.“ Das ist einer der Gründe, warum Claudia Naujoks trotz hohem organisatorischen Aufwand mit ihren vier Chören an einem gemeinsamen Projekt im Jahr arbeitet. Musik, sagt Naujoks, die Musik auf Lehramt studiert hat, sei für eine Kirchengemeinde eigentlich unverzichtbar. „Die Gottesdienste wären sehr viel ärmer. Außerdem ist das Lied auch eine inhaltliche Wiedergabe des Evangeliums.“

Donnerstags ist Probe

Donnerstags ist Probetag – und das bedeutet für die 53-Jährige einen ziemlich langen Tag. Los geht es am Nachmittag mit dem Kinderchor. Der hat Kinderlieder aller Couleur im Programm, gestaltet Gottesdienste, Weihnachtsmusicals oder auch schon mal Adventfeiern.

Noch Kind oder schon jugendlich? Das in diesem Alter existenzielle Zugehörigkeitsproblem hat Claudia Naujoks mit den In-Betweens gelöst. Derzeit singen in dieser Formation 15 Mädchen – nicht nur moderne Kirchenlieder, sondern gerne auch mal den einen oder anderen Chartsong – und dies mindestens zweistimmig.

Wurzel und Stamm der verästelten Vluyner Chorgemeinschaft ist und bleibt der 1871 gegründete Kirchenchor. Daraus hat sich vor fünf Jahren ein neuer Zweig entwickelt: die Formation ChorAct – eine bunt gemischte Truppe Frauen und Männer von 25 bis 65 Jahren, die neben dem Spaß am Singen das kleine Etwas mehr will.

Heißt unter anderem auch Training in Stimmbildung, um ein musikalisch anspruchsvolles Repertoire anbieten zu können. Das geht über Kirchenlieder weit hinaus und landet mitunter auch in Jazz und Pop. Von Rivalität unter den Chören ist nichts zu spüren. Jeder hat mit seinem Profil einen Platz gefunden.

Warum sie trotzdem auch alle zusammen ein Erlebnis sind? Sie sprechen alle die gleiche Sprache...

Eigentlich könnte Claudia Naujoks als Chorleiterin wunschlos glücklich sein. Die Sänger, die sich in der evangelischen Kirchengemeinde Vluyn in vier (!) Chören engagieren, sind zwischen 6 und weit Ü60 Jahre alt, haben sichtlich Spaß am Chorgesang und wenn Jung und Alt gemeinsam den „Guten Mond“ besingt, ist das ein nicht nur musikalisch berührendes Erlebnis. Erst auf den zweiten Blick findet man ein klitzekleines Haar in der Suppe: Es mangelt an Männern im besten Sangesalter zwischen 20 und 50 Jahren – wie übrigens fast überall. Claudia Naujoks lacht: „Ja, stimmt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den: mehr Männer!“

„Die älteren Stimmen profitieren von den jüngeren, die ganz Kleinen wiederum lernen dabei und fühlen sich in die Gemeinschaft eingebunden.“ Das ist einer der Gründe, warum Claudia Naujoks trotz hohem organisatorischen Aufwand mit ihren vier Chören an einem gemeinsamen Projekt im Jahr arbeitet. Musik, so Naujoks, die Musik auf Lehramt studiert hat, sei für eine Kirchengemeinde eigentlich unverzichtbar. „Die Gottesdienste wären sehr viel ärmer. Außerdem ist das Lied auch eine inhaltliche Wiedergabe des Evangeliums.“

Donnerstags ist Probetag – und das bedeutet für die 53Jährige einen ziemlich langen Tag. Los geht es am Nachmittag mit dem Kinderchor. Der hat Kinderlieder aller Couleur im Programm, gestaltet Gottesdienste, Weihnachtsmusicals oder auch schon mal Adventfeiern. Noch Kind oder schon jugendlich? Das in diesem Alter existenzielle Zugehörigkeitsproblem hat Claudia Naujoks mit den In-Betweens gelöst. Derzeit singen in dieser Formation 15 Mädchen – nicht nur moderne Kirchenlieder, sondern gerne auch mal den ein oder anderen Chartsong – das mindestens zweistimmig.

Wurzel und Stamm der verästelten Vluyner Chorgemeinschaft ist und bleibt der 1871 gegründete Kirchenchor. Daraus hat sich vor fünf Jahren ein neuer Zweig entwickelt: die Formation ChorAct – eine bunt gemischte Truppe Frauen und Männer von 25 bis 65 Jahren, die neben dem Spaß am Singen das kleine Etwas mehr will. Heißt unter anderem auch Training in Stimmbildung, um ein musikalisch anspruchsvolles Repertoire anbieten zu können. Das geht über Kirchenlieder weit hinaus und landet mitunter auch in Jazz und Pop.

Von Rivalität unter den Chören ist nichts zu spüren, jeder hat mit seinem Profil einen Platz gefunden. Warum sie trotzdem auch alle gemeinsam ein Erlebnis sind? Sie sprechen alle die gleiche Sprache ...

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