Bollwerk 107 wird ausgezeichnet
12.01.2012 | 16:03 Uhr 2012-01-12T16:03:00+0100
Moers.Jugendkulturzentrum Bollwerk erhält für seine herausragende Rolle als Forum für musikalische Begegnung einen Preis vom Land.
Keine Frage – diese Nachricht zum Beginn des neuen Jahres freut Boris Graue, Programmmacher und Geschäftsführer im Jugendkulturzentrum Bollwerk 107, ganz besonders: Die noch junge Einrichtung wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport NRW und dem Landesmusikrat NRW mit der begehrten Spielstättenprogrammprämie ausgezeichnet. Damit honorieren die Partner herausragende Programme von Spielstätten im Bereich des Jazz und des avancierten Pop/Rock.
Gewürdigt wird die herausragende Rolle, die gerade Clubs und Zentren kleinerer und mittlerer Größe als Foren der musikalischen Begegnung und Innovation für das Musikleben in NRW spielen. Wichtigstes Kriterium ist dabei die unmittelbare Nachwuchsförderung, denn prämiert werden nur Einrichtungen, die der regionalen Newcomerszene ein Forum bieten. Gerade dieser Anspruch steht seit Beginn der Arbeit im Fokus des Bollwerks, wie auch seiner Vorgängereinrichtung, der „Volksschule“.
Im vergangenen Jahr engagierten sich die Programmverantwortlichen Boris Graue und Friederike Pott über den gewohnten musikalischen „Tellerrand“ hinaus dabei in besonders aktuellen und bewegten Szenerien wie experimenteller und elektronischer Musik. „Hier verwischt zusehends die Grenze zwischen Musik und Kunst, Dekoration und Installation, Song und Improvisation“, so Boris Graue. Der Preis wird am kommenden Montag im Rahmen der Cologne Music Week in Köln übergeben. Mitglied der Jury ist auch Angelika Niescier, die in Moers ein Jahr lang als „Improviser In Residence“ arbeitete.
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