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Planung

Bergwerk West: Auf zur 2. Arena!

14.02.2012 | 18:48 Uhr
Bergwerk West: Auf zur 2. Arena!
Foto: Ulla Michels

Kamp-Lintfort.Die Planung für die Zukunft des Zechengeländes und der Kohlelagerfläche geht voran: Am Dienstag, 20. März, findet ab 18.30 Uhr die 2. öffentliche Arena statt. Veranstaltungsort ist diesmal die Stadthalle.

Bürgermeister Christoph Landscheidt nennt die jetzige Phase ein „Verdichten der Aktivitäten“. Bislang habe es sehr große Resonanz gegeben auf den eingeleiteten Prozess, eine öffentliche Beteiligung. Nach der zweiten Arena gehe es mit der so genannten Ideenkonkurrenz los. Bewusst sei eine breite Form gewählt worden. „Wir wollen möglichst viele Fachmeinungen hören.“

„Marktder Ideen“

In der Stadthalle solle hingearbeitet werden auf die Auslobung des Wettbewerbs, so Patricia Schulte vom den Prozess begleitenden Büro Scheuvens und Wachten. Beim „Markt der Ideen“ gebe es fünf Stände, an denen mit auch externen Fachleuten gesprochen werden könne über Themen wie Wohnen, Arbeiten, Freiraum, Kultur, Erbe des Bergbaus oder Verkehr. „Danach tragen Fachleute die Ergebnisse vor, die Öffentlichkeit kann das noch ergänzen – falls gewünscht.“

Über 20 Büros, Stadt- und Landschaftsplaner, werden angesprochen, sich mit der für die Zukunft der Stadt umgemein wichtigen Aufgabe zu befassen. Sie sollen ein Kurzprofil liefern, mit Referenzen belegen, dass sie schon mit großen Flächen und an der Umnutzung altindustrieller Areale gearbeitet haben. Wirtschaftsförderer Andreas Iland: „Wir fragen in Deutschland und auch in den Niederlanden nach.“

Die nächste Projektzeitung wird am Mittwoch, 14. März, erscheinen. Hermann Timmerhaus, beim Grundstückseigner RAG Montan-Immobilien zuständiger Projektentwickler: „Wir werden in mehreren Phasen – Altlasten, Gutachten, Abbrüche – arbeiten und bilden Entwicklungsabschnitte. Wahrscheinlich werden wir im Norden anfangen, während wir im Süden noch die Altlasten sanieren. Wo wir die größten Chancen sehen, werden wir die Entwicklung vorziehen.“

Der weitere Fahrplan: Die 3. Arena am 5. Juni wird gekoppelt mit dem Auftaktkolloquium für die Fachbüros, die die bis dahin geäußerten Ideen in Entwürfe umsetzen sollen. Im Juli gibt es bei der 4. Arena (3. Juli) ein Zwischenkolloquium, damit noch letzte Verbesserungen eingebracht werden können. Eine Fachjury ermittelt dann (nicht öffentlich) Anfang Oktober die Preisträger des Wettbewerbs. Die 5. Arena, die Abschlussveranstaltung, ist für den 21. November geplant. Zwischendurch werden die Kamp-Lintforter immer wieder mit Projektzeitungen für jeden Haushalt informiert.

Wolfgang Krause

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