Beirat stellt sich selbst in Frage
26.01.2011 | 18:52 Uhr 2011-01-26T18:52:00+0100
Moers.Moers, du Wundertüte. Jeden Tag eine Überraschung, mit fast schon pfadfinderischer Zuverlässigkeit.
Aber damit war nun auch nicht zu rechnen: Nach der Meinungsakrobatik von Bürgermeister Ballhaus und seinen Beratern aus Verwaltung und Politik in Sachen Industriegebiet stellte nun Diakonie-Chef Rainer Tyrakowski-Freese im Nachhaltigsbeirat die Existenzberechtigung des eigenen Gremiums infrage.
Oder besser: Wie effektiv kann die Arbeit dieser vielen engagierten Ehrenamtler sein, wenn die Akzeptanz in Verwaltung und Politik mäßig bis nicht vorhanden ist? Nicht umsonst, so Tyrakowski-Freese, habe es zuletzt eine, durch die Politik angestoßene, öffentliche Debatte über die Abschaffung der Beiräte gegeben. „Wenn wir unseren Auftrag ernst nehmen, für die Entscheidungen in der Stadt Moers Nachhaltigkeit zu gewährleisten, müssen wir reflektieren.“ Dabei bekam er Rückhalt von der Vorsitzenden Gudrun Tersteegen: „Wir sollten aktiv auf die Problemstellungen zugehen.“ Nun bildet sich eine Arbeitsgruppe unter dem Motto „Zukunftswerkstatt“.
Das alles verfolgte eine große Gruppe aus Kapellen, die eigentlich gekommen war, um sich – trotz Industrieabsage – gegen den geplanten Autohof zu stemmen. In dieser Angelegenheit gab es keine große Debatte, die Angelegenheit scheint zu dynamisch. SPD-Mitglied Axel Sandhofen fasste die Stimmung so zusammen: „Wer weiß, welche Meinung die Verwaltung morgen hat?“ Moniert wurde außerdem, dass es immer noch keine vernünftige Begründung gebe.
Interessant am Rande: Der Nachhaltigkeitsbeirat traf eine Entscheidung gegen Heizpilze in der City. Prognose: Die wird heute im Stadtentwicklungsausschuss wieder kassiert.
23:53
So funktioniert Politik nun mal eben. Das hat sich wohl inne Kolonie noch nicht rumgesprochen.
18:33
Und das ist auch das Sprungbrett an de Fleischtoeppe
Sprich in der Partei sich fuer den Rat Empfehlen .
Gruss ausse Kolonie
Koloniejunge
18:28
Die Arbeit dieser vielen engagierten Ehrenamtler ist ja das spiegelbild der Politik.....
Ich glaube das die Ratsherrschaften Ihre E.arbeit
eh nur wegen der Aufwandentschädigungs Gelder machen.........