Beagle Yellow ist dem Versuchslabor entronnen
16.08.2011 | 11:31 Uhr 2011-08-16T11:31:00+0200
Moers.Yellow sitzt im Garten. Für den Beagle ist das ein Paradies. Nach sechs Jahren im Versuchslabor und drei weiteren in einer Auffangstation genießt der Rüde die Sonne und seinen Platz im Grünen, den er bei den Schulzes in Moers gefunden hat.
Die Idylle trügt. Der kleine, neun Jahre alte Beagle Yellow ist von Angst geprägt. Angst vor Menschen, Angst vor Räumen, vor Treppen, vor Männern, vor Autos, Straßen, Fahrrädern... „Er ist jetzt vier Wochen bei uns. Er hat anfangs nur nach unten geschaut und gezittert“, berichtet Annemarie Schulze aus Moers. „Jetzt macht er Fortschritte.“
„Unsere Tochter hatte sich über die Internetadresse www. beagle-in-not.de kundig gemacht. Denn wir beide sind ja schon Mitte 70, da wollen wir keinen Welpen mehr haben“, schildert Fritz Schulze. So seien sie auf die Beagles gestoßen, die nach sechs Jahren im Versuchslabor ausgemustert und unter anderem an den Verein Beagle in Not abgegeben werden. „Ich glaube, Yellows Bruder sucht immer noch ein Zuhause...“
Yellows Reich ist die kleine Gästetoilette. „Da lässt er sich auch streicheln. Anfangs wollte er nicht mal eine Decke zum Schlafen. Aber inzwischen liegt er doch auf einer, und ein Kopfkissen hat er dann auch angenommen.“
Leberwurst mag Yellow besonders
„Yellow ist sehr neugierig, das hilft uns sehr.“ Gottlob habe Yellow immer gut gefressen. „Leberwurst mag er besonders. Damit lernt er viel.“
„Der erste Gang in den Garten war für Yellow eine Freude. Er hat sich mitten ins Grüne gesetzt und die Welt genossen.“
„Beim ersten Regen saß er da und fand es toll, nass zu werden. Er ist auch sehr schlau und kennt schon meine Worte. Wenn ich ihn rufe, folgt er mir problemlos ins Haus“, erzählt Fritz Schulze. „Leider traut er sich noch nicht die drei Stufen hinauf von der Gästetoilette in die Wohnung.“
Echt hundemüde sei Yellow anfangs abends gewesen, wenn er ins Haus gekommen sei. „Er war ja immer in Angst, immer auf Flucht eingestellt. Da hat er sich nicht mal hingelegt“, berichtet Herrchen.
Geduld, davon haben die beiden Scherpenberger jede Menge. „Wir hatten ja immer Hunde, damit kennen wir uns aus.“
Hundeerfahrung sei auch bei der Vermittlung durch Beagle in Not wichtig gewesen. „Wir wurden sogar gefragt, was der Hund denn alles bei uns dürfe. Da hab ich erklärt: Er darf alles, nur nicht ins Bett“, sagt Annemarie Schulz lachend.
Keine Infos über Beagles Vergangenheit
Was der kleine Hund mitgemacht hat und wo er in den ersten Jahren seines Lebens war, wird den neuen Besitzern bei der Vermittlung nicht gesagt. „Aber wir sehen ja, was mit ihm los ist. Er ist ein armer Kerl. Bei uns hat er es jetzt gut“, sagt Annemarie Schulze.
22:46
@Dubistmoers
Da kann ich ihnen helfen. Also, Dinge zu finden, bei denen Tierversuche unternommen worden sind.
Fangen wir mit dem besten an. Wasser. Japp ... mit Wasser wurden auch schon Tierexperimente gemacht. Dadurch fallen leider auch alle sonstigen wasserhaltigen Produkte weg.
Gut, ist ein fieses Beispiel und eines ihrer Totschlagargumente, deswegen weiter im Text.
Der Kunststoff in ihrem Computer. Ich weiß jetzt nicht was sie Beruflich machen, aber wenn dort ein Computer von nöten ist .... sofort kündigen.
Auch schwierig zu realisieren. Aber hier kommt etwas worauf sie wirklich aktiv verzichten können:
Zusatzstoffe in Nahrungsmittel. Die gesamten E Nummern. Konservierungsmittel natürlich auch.
Kurze Frage am Rande ... haben sie Farbe an den Wänden? Ohje ... sie unterstützen diese Tierexperimente ja extremst.
Den Sicherheitsgurt im Auto hatte ich schon erwähnt oder?
Und wenn sie einmal krank sind ... ist egal was sie machen (selbst wenn sie nichts machen) Es wurde an Tieren ausprobiert!
Und wieder Spaß bei Seite!
So etwas funktioniert nicht und bringt nichts zu boykottieren. Lediglich in der Kosmetikabteilung können sie effektiv auf Tierversuchsfreie Produkte zurückgreifen und dort macht es auch Sinn.
Ihr Satz ... Es gibt immer eine Alternative.
Simples Beispiel. Ich entwickele ihnen ein Präparat gegen Krebs. Die Klappt in Vitro wunderbar, die Krebszellen sterben ab der Tumor ist geheilt. Ich spritze es einem Menschen dort gelangt das Präp ins Gehirn zerstört dort die Synapsen und Patient stirbt.
Klar, wird selten vorkommen ... bis nie. Da man meist schon aus vergangene Tierexperimente weiss wohin das .. ups .. die würden ja auch wegfallen.
Würden sie solch ein Produkt gespritzt bekommen wollen? Ich glaube nicht.
Ich für meinen Teil kenne keine Alternative so etwas in vitro zu testen. Sie anscheinend schon. Bitte raus mit der Sprache!
Nein wirklich ... sagen sies es interessiert mich!
So ... und nun zu ihrer Beleidigung. Machen sie das immer? Sie stoßen auf ein Menschen der ihnen nicht gefällt und treten ihm richtig zwischen die Beine? Und sie wollen mir sagen, dass ich Respekt für andere Lebewesen empfinden soll? Entschuldige aber in einem solchen Fall würde ich sagen .. werd erwachsen!
und bye the way ... nur !Manchmal! graust es sich vor der Menschheit? Mach die Augen auf!
Ach und bitte ... wo habe ich gesagt, dass ich kein Respekt vor den Versuchtieren habe?
Darf ich fragen ob du Vegetarier bist? Denn ansonsten nehm ich an, dass wir im groben und ganzen die selbe Masse an Tieren töten werden.
18:57
Sobald es Gesetz wird Dinge aus Tierversuchen klar zu deklarieren, werde ich mit Sicherheit darauf verzichten! Es gibt immer eine Alternative!!! Bis dahin muss ich mich in akribischer Kleinarbeit schlau machen, denn es gibt leider kein wirkliches Interesse der Verantwortlichen so etwas öffentlich zu machen und die Tiere können nicht erzählen, nur ein Blick in ihre Augen spricht Bände! Danke an BickB für den Auszug aus der Homepage der Ärzte gegen Tierversuche! Und für Menschen wie Egal1, wäre es sicher eine hilfreiche Erfahrung eine Therapie zu machen um mit sich selber ins Reine zu kommen, dann kann er oder sie auch Respekt für andere Lebewesen empfinden und Anteilnahme für ihr Leiden! Denn genau das soll es doch sein, was uns menschlich sein lässt! Wer sind wir denn, dass wir uns anmaßen zu entscheiden, wer wichtiger und lebenswerter ist als der Andere! Menschheit mit graust manchmal vor Dir!!! Lasst Euch doch nicht immer von dem Totschlag-Argument beeindrucken, dass es eben anders nicht geht und dann denkt ihr: Ok, da kann man nichts machen! Jede Kleinigkeit zählt und jeder einzelne kann eine Veränderung bewirken!
12:20
Das ist eine wirklich traurige Geschichte, mit einem schönen Happy-End, ich wünsche der Familie, dass der Hund noch lange lange bei ihnen in leben kann. Er wird sein Laborleben niemals vergessen. Aber, er wird immer mehr Fortschritte machen, es braucht Zeit und Geduld.
12:37
Dies habe ich auf der homepage von Ärzte gegen Tierversuche e.V. entnommen:
Vorteile der tierversuchsfreien Forschung
Studien mit Zell- und Gewebekulturen liefern zuverlässige, gut reproduzierbare und eindeutige Ergebnisse, dies gilt besonders bei In-vitro-Studien mit Humanmaterial
In-vitro-Systeme reagieren zum Teil wesentlich empfindlicher auf giftige Einflüsse als das lebende Tier.
Tierversuchsfreie Forschungsmethoden sind, wenn sie einmal etabliert sind, deutlich billiger als Tierversuche.
Studien mit In-vitro-Systemen bringen Ergebnisse im Verlauf von Stunden, während tierexperimentelle Studien Wochen, Monate oder gar Jahre dauern können.
Mit In-vitro-Systemen lässt sich z.B. bei toxikologischen Studien eine große Anzahl von Pharmaka oder Chemikalien parallel untersuchen, während mit tierexperimentellen Systemen die Möglichkeiten zahlenmäßig begrenzt sind.
Tiere in Namen der Forschung zu quälen und zu töten ist für mich eindeutig der falsche Weg.
Ich hoffe, dass sich noch viele Menschen bereit erklären, einem ehemaligen Versuchstier ein Heim zu geben und ein artgerechtes Leben zu bieten.
09:25
Und schon wieder schreiben sie mehr über mich als über das Thema.
Und wenn der Rest wieder vom Moderator gelöscht werden würde, dann versuchen sie es doch mal mit Argumenten. Die werden meist nicht gelöscht. Ich helfe ihnen mal:
Tierversuche retten Menschenleben
Für mich reicht dieser Punkt aus. Ich glaube dass ein Menschenleben wichtiger ist als das eines Tieres. Klingt im ersten Moment sehr barbarisch ist aber in unserer Welt üblich. Ansonsten würde es auf der Welt nur noch Vegetarier geben. Ein Tier zu töten um davon zu essen ... Und sagen sie jetzt nicht, dass man vor Nutztieren Respekt hat.
A) glaub ich ihnen das nicht und
B) Ich habe Respekt vor meinen Tieren
In sofern würde das eher FÜR Tierversuche sprechen.
Anders ist der Fall wenn die Tiere gequält werden um an irgendwelche Informationen ranzukommen .. REACH ist da ein sehr großer Kritikpunkt. Tierversuche werden gemacht, obwohl es schon lange Untersuchungen darüber gibt. Auch LD50 Tests die des öfteren auch qualvoll enden.
Solche Versuche kann ich auch nicht Akzeptieren doch da darf man nicht die Forschern beschuldigen, sondern die Politik, die solche Gesetzte in die Welt setzten.
Ich für meinen Teil habe mehrere Tierkurse absolviert, ich weiß wie ich Tiere Töten muss, damit sie schnell und fast schmerzfrei sterben.
Aber ansonsten ... ziehen sie die Konsequenzen! Machen sie Schluss mit Tierversuchen und boykottieren sie alle Produkte!
ODER Argumentieren sie. Aber stecken sie mich bitte nicht in Schubladen und versuchen sie mich nicht zu beleidigen.
Danke
07:55
@ Egal1
Zu solchen Typen wie ihnen fällt mir eine ganze Menge ein, aber bestimmt nicht, dass sie in dieser Beziehung Recht haben könnten.
Ihre Einstellung zu Tierversuchen halte ich für absolut unakzeptabel. Der Rest würde leider wieder vom Zensor zensiert werden.
22:05
@wabz
Naja ... wenigstens wurde mein Beitrag nicht vom Mod editiert :-)
Scherz bei Seite.
Nein sie liegen falsch. Jemand der Medikamente entwickelt und forscht muss nicht unbedingt sich anders artikulieren. Auch die Grundzüge der Rechtschreibung ist keine Verpflichtung fürs forschen. Und wer behauptet dass ich kein Respekt vor meinen Versuchtieren hab.
Aber sie glauben mir doch sowieso kein Wort, in sofern. Aber gehn wir doch mal davon aus, ich würde mir alles aus den Fingen saugen. Was genau ist falsch an meinen Aussagen.
Oder regen sie sich auf, dass ich im Grunde genommen Recht habe ... wollen es aber nicht zugeben?
21:31
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21:27
@ #1 Egal
Von dem was sie hier schreiben glaube ich ihnen kein Wort. Jemand der Medikamente entwickelt und forscht, der schreibt anders, artikuliert sich anders und beherrscht zumindest die Grundzüge der Rechtschreibung und hat auch Respekt vor seinen Versuchstieren.
Typen wie sie, würden nach kürzester Zeit aus dem Job entsorgt, weil sich heute weder ein Uni-Klinikum noch ein Forschungsunternehmen eine derartige Dumpfbacke leisten könnte, die das ohnehin schon schlechte Image noch weiter in den Dreck zieht.
Ich persönlich halte sie für eine ganze armen Wicht, der sich mal ein wenig wichtig machen möchte.
Widerlich!
19:29
@5 naja .. entweder ihnen ist es s.e. was mit dem Tier passiert, oder mit dem Patienten. Ein dazwischen gibt es nicht!
Aber ich stimme vollkommen mit ihnen überein, es gibt wirklich unnötige tierversuche! Keine Frage. leider auch sehr viele. Die zu verringern, wäre wünschenswert. Doch leider geht es meist dann auf kosten der, wie du es sagst sinnvollen tierversuche.
@julchen01
Ja Menschen unterscheiden sich. Doch es gibt wenige die Konsequenzen ziehen. Du bist gegen Tierversuche, aber täglich nutz du Errungenschaften.
Sicherheitsgurte, Medikamente oder Essenszusätze sind nur ein winziger Bruchteil von Dingen an denen Tierversuchen vorgenommen worden sind. Sicher, zu sagen ohne die Tierversuche würde es sie nicht geben wäre ein wenig zu forsch ... aber das Gegenteil zu behaupten wäre genauso naiv :-)
Also ... ich bitte dich juli, zieh die Konsequenzen