Ballhaus-Gegner rekrutieren ihre Helfer
27.12.2011 | 18:53 Uhr 2011-12-27T18:53:00+0100
Moers. CDU und Linke werben bei Mitgliedern, Freunden und Bekannten, sich über die Abwahl-Unterschrift hinaus einzusetzen.
Während Norbert Ballhaus tatsächlich darüber nachdenken soll, 2015 erneut als Bürgermeister von Moers zu kandidieren, schwören CDU und Linke ihre Parteimitglieder, Freunde und Bekannten auf einen engagierten Abwahlkampf ein. CDU-Chefin Brigitte Glocker gar via Weihnachtsbrief an die Moerser Christdemokraten, Gabriele Kaenders in „etlichen Gesprächen. Immer ist der Tenor derselbe. Ballhaus ist nicht mehr der Bürgermeister des Vertrauens in dieser Stadt“. Und: „Wie man hört, fabuliert er sogar über seine Wiederwahl. Wer davon spricht, ist ein Träumer. Er hat ja nicht mal mehr den kompletten Rückhalt in Fraktion und Ampel.“
Beide Frauen machen deutlich, dass ihre Parteien mit allen Kräften die Initiative „Rathaus ohne Ballhaus“ unterstützen werden und davon ausgehen, erfolgreich zu sein. 12 555 Unterschriften sind nötig, um den finalen Urnengang einleiten zu können. Kaenders: „Das schaffen wir locker. Dann brauchen wir etwas über 20 000, auch das ist machbar.“ Ballhaus habe mit seiner Scheibchen-Wahrheit Argumente in Serie geliefert und immer noch nicht verstanden.
Brigitte Glocker bemüht in ihrem Weihnachtsbrief zwar auch die Haushaltsbilanz mit einem „Schuldenberg von etwa 564 Millionen Euro“. Sie konzentriert sich aber insbesondere auf den anstehenden Kraftakt, die Initiative zu befördern. „In dieser schwierigen Lage bräuchte unsere Stadt Führung. Stattdessen wird unsere Heimatstadt von einem Bürgermeister geleitet, dem die örtliche Rechnungsprüfung amtlich testiert hat, dass er mehrfach gegen vergabe-, kassen-, und haushaltsrechtliche Regeln verstoßen hat. Weiterhin stellt sie fest, dass die Vauth-Gutachten fachlich unnötig und zum Teil vierfach überteuert waren.“ Hinzu kämen die Ungereimtheiten um die Frage, wie die 1000-Euro-Spende des Gutachten-Nutznießers Lothar Vauth in diesen Zusammenhang passe. Glocker ist kämpferisch: „Unterstützen auch Sie diese Bürgerinitiative – nicht nur mit Ihrer Unterschrift. Bringen auch Sie sich mit ein! Werben Sie in Ihrer Familie, in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, in Ihrer Nachbarschaft, in Vereinen und im kirchlichen Umfeld.“ Das sei der erste Schritt, damit die Stadt Moers in Zukunft wieder verantwortungsvoller und kompetenter geführt werde. „Zum Wohle unserer Kinder und Kindeskinder.“
22:47
Warum hört und sieht man nichts von dieser Bürgerinitiative? Es gibt ja noch nicht mal eine Internetadresse. Bisher habe ich nur ein Interview von Herrn Passon zusammen mit 3 Leuten gelesen. Wenn diese Bürgerinitiative Erfolg haben will sollte sie schon präsent sein, nur davon sehe ich nichts.
Wenn Sie die Presseberichte aufmerksam gelesen hätten, dann wüßten Sie, dass es am 26.01.2012 losgeht. Also Geduld. Es wird schon was passieren, da können Sie sich darauf verlassen,
10:06
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