Bald Radwege in Vennikel

Sie freuten sich über das ermutigende Gespräch mit Hans-Gerd Decker von Straßen NRW (2.v.l.): Ariane Muhm-Kritzen von der Bürgerinitiative, Dirk Laumeier (Stadt Moers), Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim (v.l.).
Sie freuten sich über das ermutigende Gespräch mit Hans-Gerd Decker von Straßen NRW (2.v.l.): Ariane Muhm-Kritzen von der Bürgerinitiative, Dirk Laumeier (Stadt Moers), Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim (v.l.).
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Behörden ziehen mit beim Projekt Bürgerradweg

Moers..  Kaum eine Bürgerinitiative hat je so schnell so viel bewirkt wie die der Moerser Richterin Ariane Muhm-Kritzen, die nach dem Unfalltod einer 15-jährigen Radfahrerin auf der Holderberger Straße am 11. Dezember letzten Jahres die Initiative „Sichere Radwege für Moers-Vennikel“ ins Leben rief. „Bereits im Jahr 2017 könnte ein so genannter Bürgerradweg von Moers-Vennikel nach Holderberg gebaut werden“, schrieb die Stadt gestern in einer Pressemitteilung.

Am letzten Donnerstag saßen die Vertreter der Initiative mit Hans-Gerd Decker, Niederlassungsleiter von Straßen NRW und zuständig für die Holderberger Straße, mit Bürgermeister Christoph Fleischhauer und dem Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim an einem Tisch. „Es war ein sehr angenehmes, positives Gespräch“, zieht Ariane Muhm-Kritzen, die sich besonders über die große Bereitschaft der Stadt freut, die Bilanz des Gesprächs.

Bei einem so genannten Bürgerradweg müssen sich neben dem Landesbetrieb und der Stadt auch die Bürger sowohl an der Finanzierung als auch an der Umsetzung beteiligen. Aber: „Der Knackpunkt sind die Grundstücke“, so die Richterin.

Jetzt geht’s um die Grundstücke

Denn auch wenn ein Radweg an der Holderberger Straße nicht viel Platz benötigt, so muss er doch auf den neben der Straße liegenden Feldern gebaut werden. Somit kann ein sicherer Radweg ohne das Einverständnis der Landwirte und ihre Zustimmung zum Verkauf eines Landstreifens nicht realisiert werden. Da sich unter den 2500 Unterstützern auf den Unterschriftenlisten auch Landwirte befinden, ist sich Ariane Muhm-Kritzen sicher, mit ihnen über den Radweg reden zu können.