Bahnsteige per Aufzug zu erreichen

Moers..  Mit dem Durchbruch gewinnt der Bahnhof an Attraktivität. Dunkle und schmutzige Ecken, sogenannte Angsträume, sollen verschwinden, da der Personentunnel höher und mit 15 Metern auch deutlich breiter wird. Der Bahnhof und die Gleise sind demnächst von beiden Seiten aus erreichbar. Das erspart Umwege.

Der Bahnhof soll ein attraktives Tor zur Stadt darstellen. Durch umfangreiche Sanierung haben sich bereits die Fassade und der Bahnhofsvorplatz zum Positiven verändert. Nun ist der Personentunnel an der Reihe. Die Stadt setzt dabei rund 1,8 Millionen Euro ein, um die Ostseite des Bahnhofsgeländes direkt an Meerbeck anzubinden. Hierbei wird sich auch das Tunnel-Innenleben verändern. So entstehen Aufzüge für den barrierefreien Zugang zu den Gleisen. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen tragen mehr als drei Viertel der Kosten.

Neben Andreas Ittermann, Abteilungsleiter für den Bereich Planung und Bau der Enni, sind auch zwei Fachfirmen sowie Rainer Knauf mit dem Bau beauftragt, der unter anderem den Bau des Rathauses leitete. In der zweiten Jahreshälfte geht es an den Ausbau des Innenlebens des Bahnhofs. Bis Januar 2016 sollen die Arbeiten endgültig abgeschlossen sein.