Aus fürs Moers Festival - Spar-Pläne in Moers sind Liste der Grausamkeit

Die Verwaltung hat ihre Sparpläne für Moers am heutigen Mittwoch konkret gemacht.
Die Verwaltung hat ihre Sparpläne für Moers am heutigen Mittwoch konkret gemacht.
Foto: WR
Was wir bereits wissen
Schließung des Schlosstheaters, das Ende des Moers Festival, Comedy Arts, der interkulturellen Zentren, der Volkshochschule und der Bürgerservicestellen: Moers droht ein Kahlschlag. Die Verwaltung hat ihre Spar-Pläne konkret gemacht - eine Liste der Grausamkeiten.

Moers.. Das ist der Hammer: Bürgermeister Norbert Ballhaus hat heute die Liste der Grausamkeiten vorgestellt, aus der sich die Politik ein Streich-Konzept basteln muss. Die aufgezeigten Optionen sind schmerzhaft. Nur ein kleiner Auszug: Schließung des Schlosstheaters, das Ende des Moers Festivals, Comedy Arts, der interkulturellen Zentren, der Volkshochschule und der Bürgerservicestellen.

52 Millionen Euro kommen aus dem Stärkungspakt, 61,5 Millionen muss Moers zusätzlich bis 2021 konsolidieren. Auf der Einnahmeseite schlägt die Verwaltung unter anderem vor, Gewerbe- und Grundsteuern, die Kindergartenbeiträge oder Parkgebühren zu erhöhen.

Die Sparkasse soll die Hälfte ihrer Gewinne abführen, die städtische Tochter Enni ebenfalls eine Millionen Euro mehr als bisher. Anstelle der Bad-Pläne am Solimare.

Bei der Ausgabenreduzierung reicht die Palette von der Streichung der Stadtteilbibliotheken über Altentagesstätten bis hin zur Sportförderung. Sogar der offene Ganztag an den Grundschulen steht zur Disposition.