Auch künftig keine Kreditklemme bei der Volksbank Niederrhein

Vorstandschef Guido Lohmann (links) und Vorstand Dieter Hackstein stellten die Jahresbilanz 2014 der Volksbank Niederrhein vor.
Vorstandschef Guido Lohmann (links) und Vorstand Dieter Hackstein stellten die Jahresbilanz 2014 der Volksbank Niederrhein vor.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Genossenschaft mit Sitz in Alpen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und will alle 19 Filialen behalten

Am Niederrhein..  Starke Zuwächse im Kredit- und Vermittlungsgeschäft, Bestnoten von den Kunden, mehr Mitglieder, die Bilanzsumme so hoch wie nie – trotz niedriger Zinsen und sinkender Margen blickt die Volksbank Niederrhein auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Eine der wichtigsten Botschaften formulierten der Vorstandsvorsitzende Guido Lohmann und sein Vorstandskollege Dieter Hackstein so: „Die heimische Wirtschaft muss mit uns keine Kreditklemme befürchten.“

Dass in Anbetracht verschärfter Wettbewerbsbedingungen solche Ergebnisse nicht vom Himmel fallen, begründet Guido Lohmann nicht zuletzt damit, dass „wir einfach eine klasse Mannschaft haben, die hochmotiviert und bestens qualifiziert ist. Genau das macht uns so erfolgreich und hebt uns ganz deutlich von den Wettbewerbern am Markt ab.“

Eine repräsentative Befragung der 17 000 Kunden bestätigt das. Sie gaben der Volksbank Niederrhein die Spitzennote 1,78 in Sachen Zufriedenheit bei Beratung und Service. Fast alle Mitglieder und Kunden würden die Volksbank Niederrhein jederzeit weiterempfehlen.

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Bilanzsumme auf rund 1,26 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Höchststand. Bemerkenswert ist die überproportionale Steigerung bei der Vergabe von Neukrediten: Fast 250 Millionen Euro wurden an gewerbliche Kreditnehmer und Privatkunden vergeben, weit mehr als die Hälfte davon an heimische Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe. Überaus erfreulich entwickelten sich in Lohmanns Beurteilung auch die privaten Kundenkredite, die sich im Wesentlichen auf den privaten Wohnungsbau und energetische Sanierungsmaßnahmen erstreckten. Insgesamt stiegen die Kreditausleihungen kräftig um knapp 9 Prozent auf über 821 Millionen Euro.

Einen weiteren Anstieg der Kundeneinlagen verzeichnete die Volksbank Niederrhein trotz des niedrigen Zinsniveaus. Sie kletterten bereinigt um fast 5 Prozent auf insgesamt 983 Millionen Euro. Bevorzugt werden kurzfristige Anlagen mit schneller Verfügbarkeit, um auf eventuell steigende Zinsen flexibel reagieren zu können. Darüber hinaus konnte die Bank im beratungsintensiven Vermittlungsgeschäft die guten Vorjahresergebnisse fortschreiben. Guido Lohmann: „Wir sind bezogen auf unsere Größe auch 2014 eine der erfolgreichsten Genossenschaftsbanken in ganz Deutschland gewesen.“

Ergebnis dieser Entwicklung ist die weiterhin sehr gute und weit über dem Wettbewerb liegende Ertragslage der Volksbank Niederrhein. Der voraussichtliche Jahresüberschuss wird mit 3,25 Millionen Euro nahezu das Rekordergebnis des Vorjahres erreichen. Davon sollen auch die gut 22 000 Mitglieder profitieren, deren Zahl ebenfalls gestiegen ist. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Vertreterversammlung eine Dividendenzahlung von 6,3 Prozent vorschlagen. Zusätzlich will der Vorstand eine erneute Stärkung des Eigenkapitals vornehmen. „Dies“, so Lohmann, „erlaubt weiter starkes Kreditwachstum auch in den nächsten Jahren.“