Anerkannte Jugendarbeit
24.05.2012 | 17:23 Uhr 2012-05-24T17:23:00+0200
Kamp-Lintfort. Die KOT (kleine offene Tür) Gestfeld, eine Jugendeinrichtung der katholischen Gemeinde St. Josef, bekommt jetzt endgültig mehr Geld für ihre Arbeit.
Mit den 16 500 Euro mehr kann das veränderte Angebot finanziert werden – die KOT hatte damit seit März 2011 auf den Bedarf an Jugendarbeit im Stadtteil reagiert. Auch für das kommende Jahr hat das zuständige Fachamt bereits diese zusätzlichen Mittel angemeldet.
Solange die Kindertagesstätte Mäusevilla noch nicht neu gebaut worden ist, müssen Kinder und Betreuer am alten Standort Franzstraße zum Teil mit Provisorien in Mobilbauten leben. Und in diesen Provisorien gibt es Probleme bei hohen Temperaturen. Der zuständige Beigeordnete Christoph Müllmann gab in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses zu bedenken, dass man „Hitze in Mobilbauten nicht in den Griff bekommen“ werde. Umso wichtiger sei es, so René Schneider (SPD), dass der Neubau „unbedingt Ende 2013“ fertig sein müsse. In einer Sondersitzung, aller Voraussicht nach am Montag, 2. Juli, soll weiter über den Mäusevilla-Neubau gesprochen werden.
Wie der offene Ganztag an Grundschulen und der Förderschule gestaltet werden soll, daran sollen auch Kinder und Eltern beteiligt werden. Noch bis zum 6. Juni gibt es eine Elternbefragung dazu.
Schon jetzt ist klar, dass der Haushaltsansatz für das laufende Jahr im Bereich der erzieherischen Hilfen in Höhe von etwas weniger als 5,6 Millionen Euro nicht ausreichen wird. Benötigt werden geschätzt 1,3 Millionen Euro mehr. Müllmann verwies darauf, dass flexible Hilfen und der Einsatz von Pflegefamilien bereits deutlich ausgebaut wurde – und mochte sich nicht ausmalen, wie hoch der Bedarf wohl sonst gewesen wäre.
0mitdiskutieren