Aktive Jugend bei RoB-Initiative
14.02.2012 | 18:00 Uhr 2012-02-14T18:00:00+0100Moers. Oberstufenschüler und Studenten engagieren sich bei den Ballhaus-Gegnern und suchen nach Multiplikatoren.
In der Rathaus ohne Ballhaus-Initiative (RoB) hat sich eine Jugend-Gruppierung gebildet. Ziel ist es, junge Menschen an das neue Mittel der direkten Demokratie - an die Einleitung der Abwahl des Bürgermeisters durch die Bürgerschaft - heranzuführen. Es gehe dabei um einen kritischen Dialog über die Fehler des Moerser Bürgermeisters Norbert Ballhaus. Die RoB-Jugend will dazu mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.
„Wir sind der Überzeugung, dass auch Jugendliche sich jetzt schon für das Thema interessieren. Daher wollen wir in diese Gruppe gezielt mit Informationen gehen und jungen Menschen eine Plattform geben. Stigmatisiert wird die Jugend ja immer als unpolitisch. Ich denke, dass das Gegenteil der Fall ist, wenn die Ansprache stimmt und wenn man innerhalb seiner Generation kompetente Diskussionspartner hat“, so Jan Keesen (17), Unterstützer der Initiative. Er und seine beiden Mitstreiter sind bei der Jungen Union beziehungsweise den Piraten engagiert. Für Student Mario Schneider (19) ist es das „intransparente Vorgehen des Bürgermeisters und der Anschein von Vetternwirtschaft und Klienteldünkel.“ Andreas Marktwart (18), Schüler am Mercator-Berufskolleg, beschreibt die ersten Schritte: „Wir suchen interessierte Kontaktleute an allen weiterführenden Schulen, die das Thema in ihrem Umfeld besetzen. Die Mitarbeit ist einfach, unkompliziert, und sie macht Spaß. Die Schulen selber sind für uns tabu. Wichtig wäre uns, wenn Schulleiter und Politiklehrer das Thema „Direkte Demokratie“ aufnehmen.“
0mitdiskutieren