400 Jecken feierten im Sportpark Rheinkamp

Tolle Stimmung im Enni Sportpark bei der Karnevalsparty der Caritas-Werkstätten.
Tolle Stimmung im Enni Sportpark bei der Karnevalsparty der Caritas-Werkstätten.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die große Flotte an Reisebussen vor dem Sportpark verriet, dass drinnen in der Halle eine große Party rollte.

Moers..  Schon die Flotte an Reisebussen auf dem Parkplatz vor dem Enni Sportpark in Rheinkamp ließ gestern ahnen, dass in der Halle eine große Fete rollt. Die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein riefen zur Karnevalssitzung, und wieder war der Saal mit 400 Narren bis auf den letzten Stuhl ausverkauft. Clowns, Zigeuner, Mönche und Indianer, ob im Rollstuhl, mit Rollator oder auch ohne Gefährt, alle hatten ihren Spaß bei der bunten Sitzung, die der Soziale Dienst der Werkstätten zusammengestellt hatte. Ausdauer brachten die Caritas-Jecken jedenfalls mit, die Sitzung dauerte gut viereinhalb Stunden. Neben „Eigengewächsen“ wie „Andi und die Wiesenmädels“ aus der Einrichtung in Rheinberg, die in Trachten und mit Gesang für Stimmung sorgten, trat auch das hauseigene Prinzenpaar auf: Christina und Robert Wiebe begrüßten ihr närrisches Publikum unter anderem „atemlos-farbenfroh“ mit viel Gesang.

Einige der Höhepunkte waren die Auftritte des Prinzenpaars Grafschafter Karneval, Markus I. und Simone I., aber auch die Prinzengarde Goch, die mit über 50 Mann die Bühne füllte und für ein kunterbuntes Wimmelbild sorgte. Viel Beifall auch für das Männerballett Rheinperlen aus Homberg. „Auf unseren Karnevalspartys ist immer was los“, bekundete Pressesprecherin Andrea Emde. 1200 behinderte Menschen werden von den 600 Angestellten der Caritas-Werkstätten am Niederrhein betreut. Fünf Werkstätten gibt es sowie sechs Wohneinrichtungen.

Zum Getränkeautomaten unterwegs sind gerade Gabi Bungert und Daniela Jonnek. „Das Programm ist immer gut, und die Halle ist immer toll geschmückt“, lächelt Gabi Bungert unter ihrem großen Sombrero. Für sie sei heute Mittag aber noch nicht Schluss. „Wir gehen hinterher noch zum Karnevalszug nach Rheinberg“, verkündet sie in Feierlaune.