1. Arena zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort

Hermann Timmerhaus (RAG, l.) und Bürgermeister Christoph Landscheidt.
Hermann Timmerhaus (RAG, l.) und Bürgermeister Christoph Landscheidt.
Foto: kai kitschenberg
Was wir bereits wissen
Donnerstag, 5. Februar, laden Stadt und RAG ab 19 Uhr zur „1. Öffentlichen Arena“ in Sachen Landesgartenschau in die Stadtthalle.

Kamp-Lintfort..  „Kloster – Kohle – Campus“: Die ersten Konzepte für die Landesgartenschau stehen. Um jetzt auch die Kamp-Lintforter Bevölkerung mit an Bord der „Laga 2020“ zu holen, lädt die Stadt gemeinsam mit RAG Montan Immobilien die Bürger am nächsten Donnerstag, 5. Februar, ab 19 Uhr zur „1. Öffentlichen Arena“ in Sachen Landesgartenschau ins Foyer der Stadthalle ein. „Viele haben noch keine wirklich konkrete Idee von der Landesgartenschau, das wollen wir damit ändern“, sagt Bürgermeister Christoph Landscheidt, der zum Termin auf ein volles Haus hofft.

Ideen für den „Zechenpark“

Am morgigen Donnerstag flattert erst einmal anschauliches Informationsmaterial in die Haushalte: zusammen mit der monatlichen „Familienpost“, einer kostenlosen Publikation der Kamp-Lintforter Werbegemeinschaft, wird als Sonderbeilage die Projektzeitung der Landesgartenschaubewerbung in 30 000 Haushalte in Kamp-Lintfort und Umgebung verteilt. Darin werden unter anderem die für die Laga vorgesehenen Flächen vom Kloster über Wandelweg bis hin zum Zechengelände vorgestellt. Auch erste Ansätze, was wo entstehen könnte, werden dargestellt. So etwa die Pläne für einen temporären „Zechenpark“ auf dem alten Bergwerksgelände – mit Veranstaltungs- und Bühnenbereich, Ausstellungshalle sowie Außengastronomie. Oder der Veranstaltungsbereich Kloster Kamp, im Kontrast zum Zechengelände eher als Ruhepol angedacht, mit klassisch-gärtnerischen Themen.

„Für die Entwicklung des Zechengeländes ist die Landesgartenschau eine Riesenchance“, wirbt auch RAG-Projektleiter Hermann Timmerhaus um die Unterstützung der Kamp-Lintforter Bürger. „Hundert Jahre lang war die Zeche durch eine Mauer abgeschottet, jetzt kann sie sich für die Bürger ganz neu öffnen.“

Hochschule mit dabei

Die Hochschule Rhein-Waal, an deren Campus vorbei sich das vorgesehene Laga-Gelände schlängeln wird, ist ebenfalls schon mit dabei – hier wird derzeit an einem Logo getüftelt.

Immerhin bereits 80 Mitglieder zählt der beim Neujahrsempfang ins Leben gerufene „Förderkreis Landesgartenschau 2020“. Für Bürgermeister Landscheidt sind von nun an aber alle Bürger gefragt. „Jetzt geht es auch darum – was kann ich dazu beitragen.“ Denn dass die Kamp-Lintforter die Landesgartenschau 2020 wollen, daran glaubt ihr Bürgermeister fest. „Bislang haben wir nur positive Resonanz – sei es per Mail, auf Facebook oder bei persönlichen Begegnungen.“

Die Arena am kommenden Donnerstag ist ähnlich angelegt wie die Arenen zum Bergwerk West. Neben kurzen Vorträgen und der Vorstellung der Bewerbung samt erster Konzepte gibt es eine Podiumsdiskussion und anschließend Gelegenheit zum Gespräch.