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Zwischen Meschede und Korbach

20.09.2012 | 16:13 Uhr

Meschede. Die neue Leiterin der Ehe-Familien und Lebensberatung in Meschede, Marianne Speicher, wurde am Mittwoch in der Beratungsstelle herzlich empfangen und in ihre neuen Aufgaben eingeführt.

Die gebürtig aus Paderborn stammende Grundschullehrerin und Religionspädagogin war im nordhessischen Korbach bereits seit 1993 mit einer halben Stelle als Beraterin tätig. Aus dem Schuldienst ist sie jetzt ausgeschieden, um die Stellenleitung in Meschede neben ihrer Beratertätigkeit in Korbach übernehmen zu können. Marianne Speicher ist in ihrer neuen Funktion jetzt für die Beratungsstellen Meschede, Arnsberg, Brilon und Korbach verantwortlich.

Die Stadt Meschede, in der sie nun am 1. September die neue Stelle angetreten hat, ist der 63-Jährigen auch nicht ganz fremd: „In meiner Zeit als Beraterin hatten wir in der Hauptstelle in Meschede immer wieder Teamsitzungen und Konferenzen“, erzählt sie. „Meschede und Korbach sind in ihrer Struktur sehr ähnlich, dort findet man ebenfalls einen ländlich geprägten Raum vor, Traditionen spielen eine große Rolle und es gibt viele Familien die mit mehr Generationen in einem Haus wohnen.“

Wie in Meschede ist ihre Stelle in Korbach schwerpunktmäßig auf die Familien- und Paarberatung ausgerichtet. „Wir sind da, wenn Menschen Hilfe suchen, sei es bei Beziehungsproblemen, Erziehungsfragen oder Lebens- und Glaubensfragen“.

Neu ist für sie nun die Netzwerkarbeit mit Familienzentren. „Die gibt es in Hessen nämlich nicht, aber ich habe bereits erste Kontakte und werde mich gründlich einlesen“, freut sie sich auf diese neue Herausforderung. Christiane Beel, die nun zu einer Stelle als Diözesanreferentin für Ehe- Familien- und Lebensfragen nach Paderborn wechselt, sieht die Arbeit in ihrem Sinne weitergeführt. „Gerade in der Netzwerkarbeit ist ein Anfang gesetzt - ich bin mir sicher, dass Marianne Speicher diesen Aspekt hervorragend weiterführen wird.“

Von Theresa Schnettler


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